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Bizarre Situation in Schleswig-Holstein

Die Situation in Schleswig-Holstein wird immer grotesker. Da die bisher benannten „Experten“ seit Monaten erfolglos dabei sind, den zum Abschuss freigegebenen Wolf auch wirklich zu schießen, dürfen seit zwei Wochen auch rund 175 Jäger aus der Region mitjagen. Nach Recherchen des NDR wollen aktuell jedoch nur etwa 10 von ihnen tatsächlich mitmachen. Der Grund: Die strengen Vorgaben des Ministeriums.

Traurige Nachrichten aus Bayern

Per Genanalyse wurde nun bestätigt: Die Wölfin, die Nordbayern den ersten Wolfsnachwuchs seit mehr als 100 Jahren bescherte, ist tot. Sie wurde bei einem Zusammenstoß mit einem Auto tödlich verletzt. Sie zog in diesem Jahr, wie auch im Vorjahr, jeweils vier Welpen auf. Ob diese nun überleben werden, ist fraglich.

Liegen Olaf Lies und die Bundesregierung falsch? Scheinbar ja…

Die erteilte Ausnahmegenehmigung und die bisher erteilten Verlängerungen zur letalen Entnahme des Rodewalder Wolfes sind rechtwidrig. Ebenso rechtwidrig sind der Entwurf der Bundesregierung zum „Zweiten Gesetz zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes“ sowie der Gesetzentwurf der FDP zum Wolfsmanagement, die letzten Donnerstag in einer „Nacht- und Nebelaktion“ im Bundestag erörtert wurden.

Emsländischer Bürgermeister: Wölfe und AfD gehören „beseitigt“.

Der Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes Aschendorf-Hümmling und hauptamtliche Bürgermeister der Samtgemeinde Sögel im nördlichen Emsland machte neulich auf dem Kreisparteitag seines Verbandes mit dem Wolf und der AfD „kurzen Prozess“. Günter Wigbers befand: „Beide haben bei uns nichts verloren und gehören beseitigt.“ So meldete es jetzt die Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ).

Immer wieder dieselben Lieder…

Während sich einige, wie nun (erneut) die CDU-Politikerin Gitta Connemann, auf der Grundlage von populistischen Halbwahrheiten ( … „es sei ein Ammenmärchen, dass sich der Wolf von Zäunen aufhalten lasse“) in der Wolfsdiskussion wahrnehmbar „versteigen“, behalten die anderen souverän ihren kühlen Kopf. Gemeint ist damit die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, Beate Jessel, die den derzeitigen Umgang mit dem Raubtier für ausreichend hält.

Vollumfänglich informierter Ausschuss

600 Wölfe gibt es also in Nordrhein-Westfalen. Und sicher auch mehr Luchse in Deutschland als Wölfe. Wen wundert’s dann noch, wenn’s dann auch ein Wolf gewesen sein muss, der ein Kalb gerissen hat, obwohl das selbst durch eine DNA-Analyse nicht zu belegen ist. Aber scheinbar auch nicht zu widerlegen.