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Ohrdrufer Wölfin: NABU und BUND klagen gegen Abschusserlaubnis

Die Klage der beiden Naturschutzverbände verschafft der Wölfin etwas Luft. In dem Eilverfahren um den Abschuss der Wölfin auf dem Bundeswehrübungsplatz bei Ohrdruf habe das Gericht zunächst ein achttägiges Moratorium angesetzt. In diesem Zeitraum werde garantiert nicht auf das Tier geschossen, meldete nun die Ostthüringer Zeitung.

Anhörung zum Wolfsgesetz im Bundestag

Im Bundesausschuss für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit ging es am Montag um den Entwurf eines zweiten Gesetzes zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes. Ein “Sachverständiger” prophezeite dort 25.000 Wölfe in zehn Jahren, ein anderer behauptete, mit 5,3 Wölfen in Deutschland sei ein Mindestbestand erreicht. Sachverständige also…

Bizarre Situation in Schleswig-Holstein

Die Situation in Schleswig-Holstein wird immer grotesker. Da die bisher benannten „Experten“ seit Monaten erfolglos dabei sind, den zum Abschuss freigegebenen Wolf auch wirklich zu schießen, dürfen seit zwei Wochen auch rund 175 Jäger aus der Region mitjagen. Nach Recherchen des NDR wollen aktuell jedoch nur etwa 10 von ihnen tatsächlich mitmachen. Der Grund: Die strengen Vorgaben des Ministeriums.

Traurige Nachrichten aus Bayern

Per Genanalyse wurde nun bestätigt: Die Wölfin, die Nordbayern den ersten Wolfsnachwuchs seit mehr als 100 Jahren bescherte, ist tot. Sie wurde bei einem Zusammenstoß mit einem Auto tödlich verletzt. Sie zog in diesem Jahr, wie auch im Vorjahr, jeweils vier Welpen auf. Ob diese nun überleben werden, ist fraglich.

Liegen Olaf Lies und die Bundesregierung falsch? Scheinbar ja…

Die erteilte Ausnahmegenehmigung und die bisher erteilten Verlängerungen zur letalen Entnahme des Rodewalder Wolfes sind rechtwidrig. Ebenso rechtwidrig sind der Entwurf der Bundesregierung zum „Zweiten Gesetz zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes“ sowie der Gesetzentwurf der FDP zum Wolfsmanagement, die letzten Donnerstag in einer „Nacht- und Nebelaktion“ im Bundestag erörtert wurden.

Emsländischer Bürgermeister: Wölfe und AfD gehören „beseitigt“.

Der Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes Aschendorf-Hümmling und hauptamtliche Bürgermeister der Samtgemeinde Sögel im nördlichen Emsland machte neulich auf dem Kreisparteitag seines Verbandes mit dem Wolf und der AfD „kurzen Prozess“. Günter Wigbers befand: „Beide haben bei uns nichts verloren und gehören beseitigt.“ So meldete es jetzt die Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ).