Archives

Wolfsattacke auf Joggerin in Sachsen?

In der sächsischen Oberlausitz bei Bautzen soll vor etwa zwei Wochen ein Wolf eine Joggerin attackiert haben. So stellte es der Vater der joggenden Ärztin heute gegenüber Radio Lausitz dar. Das Tier, das ein Halsband trug, sei auf die Frau zu gerannt und ihr „zwischen die Beine gegangen“. Nachdem die Joggerin schrie, wich das Tier von ihr ab und verschwand im Wald.

Sachsen: Bisher sechs tote Wölfe in 2019

Das Kontaktbüro „Wölfe in Sachsen“ informierte jetzt mit folgender Pressemeldung über sechs Totfunde von Wölfen in Sachsen in den ersten Monaten des Jahres 2019 (Originaltext): “In Sachsen wurden im Jahr 2019 bislang sechs tote Wölfe registriert. Vier davon wurden im Landkreis Bautzen und je einer in den Landkreisen Görlitz und Mittelsachsen festgestellt.

“Sächsische Wolfsmanagement Verordnung”: Entwurf abgelehnt!

Die “Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e.V.” und der “Freundeskreis freilebender Wölfe e.V.” lehnen den Entwurf der “Sächsischen Wolfsmanagement-Verordnung” in einem offenen Brief an den sächsischen Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft, Thomas Schmidt, vehement ab.

Sachsens neue Wolfsverordnung: „Mit sturer Verbissenheit“

Typisch sei es für die Arbeit des sächsischen Staatsministers für Umwelt und Landwirtschaft, Thomas Schmidt, der sich laut Leipziger Internet-Zeitung im vergangenen Herbst auf die “völlig überflüssige Wolfsverordnung” konzentriert habe und damit den eigentlichen Herausforderungen seines Amtes mit sturer Verbissenheit ausgewichen sei.

Sachsen: 40 tote Schafe

Schafe der Naturschutzstation “Östliche Oberlausitz” bei Niesky in der Oberlausitz sind jetzt von Wölfen attackiert worden. Die Weidefläche der Herde, von der bei dem Übergriff 40 Schafe und fünf Ziegen getötet wurden, waren offenbar mit einem 1,10 Meter hohen Flexinetz-Elektrozaun gesichert, obwohl der vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) „empfohlene Schutz“ bei mindestens 1,20 Meter liegt.

Fragwürdiger “Fünf-Punkte-Plan”?

Was sich die CDU-Spitzen in Sachsen da offenbar gerade beim Thema Wolf zusammenreimen, hat – so könnte man meinen – weder Hand noch Fuß. Anders als beispielsweise in Brandenburg, wo man sich zuletzt eine eigene Wolfsverordnung verpasst hat und damit tatsächlich zum Vorreiter im Wolfsmanagement wurde, redet man sich seitens der CDU in Sachsen die Dinge – wie nun bei der von der Landtagsfraktion organisierten Veranstaltung „20 Jahre Wölfe in Sachsen“ – offenbar lieber schön.