Tragischer Übergriff auf Schafherde in Mecklenburg-Vorpommern

Im Landkreis Ludwigslust-Parchim ereignete sich im Bereich der Rögnitz in der Nacht zum 31. Oktober ein tragischer Übergriff auf eine Schafherde. Ein hinzugerufener Rissgutachter geht dabei von einem Wolfsübergriff aus, meldet das MV-Regierungsportal. Leser dieser Webseite wissen, dass Wolfsmonitor solche Meldungen nur mit Vorsicht handhabt, da bereits viele nach der Genetikuntersuchung korrigiert werden mussten.

Fest steht in diesem Fall allerdings, dass die Herde, die nach Grundschutzvorgaben gezäunt gewesen war, trotz der “Begleitung” von Herdenschutzhunden nach dem Ausbruch aus der Umzäunung 34 getötete Schafe zu verzeichnen hatte.

Offenbar waren die Schafe, nachdem sie den Zaun niedergedrückt hatten, 7 Kilometer entlang des Flusses Rögnitz geflüchtet und versprengt. Die Untersuchungen dauern noch an.

Ohne weitere Angaben über die Anzahl und das Alter der Herdenschutzhunde sowie Informationen darüber, ob die Angreifer tatsächlich in die Umzäunung eingedrungen waren oder erst nach der Flucht der Schafe zuschlugen, sind kaum seriöse Einschätzungen und Kommentare aus der Ferne möglich.

Deshalb unterbleiben sie an dieser Stelle.


Quelle: regierung-mv.de am 31.10.2018, LM, Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Pressemeldung Nr.389/2018, hier der Link!