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Niedersächsisches Umweltministerium: Nun gibt man sich offen!

Vermutlich wusste man um die inhaltlichen Schwächen, anders lässt es sich kaum erklären, warum die Begründungen zum Abschussvorhaben des Rodelwalder Leitrüden erst jetzt – nachdem der Freundeskreis freilebender Wölfe e.V. Rechtsmittel eingelegt hat – vom Umweltministerium veröffentlicht wurden. In der Pressemeldung des Ministeriums heißt es (im Wortlaut):

“Sächsische Wolfsmanagement Verordnung”: Entwurf abgelehnt!

Die “Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e.V.” und der “Freundeskreis freilebender Wölfe e.V.” lehnen den Entwurf der “Sächsischen Wolfsmanagement-Verordnung” in einem offenen Brief an den sächsischen Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft, Thomas Schmidt, vehement ab.

Einstweilige Verfügung gegen Abschuss- Entscheidung in Niedersachsen

Der Freundeskreis freilebender Wölfe e.V. berichtete gestern davon, dass der Verein gegen die Abschussgenehmigung des niedersächsischen Umweltministeriums für einen Wolf aus dem Rodewalder Rudel (Landkreis Nienburg) eine einstweilige Verfügung beantragt hat.

„Kein Jäger schießt mit Vorsatz auf einen Wolf!“

Es klingt irgendwie merkwürdig, wenn ausgerechnet Lüneburgs „Kreisumweltbeauftragter“ Torsten Broder den hinterhältig erschossenen Wolf in Dahlem instrumentalisiert, um ein politisches Versäumnis zu begründen, das die Tat nahezu rechtfertigt (… „dann wird zu Mitteln gegriffen, die wir alle nicht wollen!“).

Freundeskreis freilebender Wölfe jetzt “anerkannter Naturschutzverein”!


Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) hat dem Freundeskreis freilebender Wölfe e.V. mit Wirkung zum 25.01.2018 die Anerkennung einer Umwelt- und Naturschutzvereinigung inkl. aller Mitwirkungs- und Klagerechte gemäß §3 UmwRG bestätigt.