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Zurückgetretener Wolfsberater über Populismus, Politik und geschürte Panik

Franz-Otto Müller trat nun als Wolfsberater in der Wesermarsch zurück. In einem Interview mit dem Weser-Kurier zieht er Bilanz: Das eigentliche Problem in der Region seien nicht die Wölfe, sondern Hunde, populistische Politiker und panikschürende Interessenvertreter wie das Landvolk und die Schafzuchtverbände.

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Landvolk gründet Aktionsbündnis gegen “Willkommenskultur für Wölfe”

Die Gründung eines Landvolk-Aktionsbündnisses gegen eine “Willkommenskultur für Wölfe” erinnert an den Spruch: „Wenn man nicht mehr weiter weiß – gründet man`nen Arbeitskreis.“ Genau das will das neue Aktionsbündnis zwar nicht sein, bisher ist es aber wohl nichts anderes.

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Landvolkvertreter fordern „geordneten Abschussplan“ für Wölfe

Es müsse mehr Verständnis für die moderne Landwirtschaft geben, zitiert die NWZ-Online den Präsidenten des Niedersächsischen Landkreistages Klaus Wiswe, der gleichzeitig kritisierte, dass viele Bauern nicht die Wertschätzung erführen, die sie seiner Ansicht nach verdienten.

Vielen Landwirten sei Tierschutz ein ernstes Anliegen. Diesen gebe es aber nicht zum Nulltarif.


Beim Wolf ist jedoch offenbar bei einigen Landvolkvertretern die Grenze des angeblich „ernsten Anliegens Tierschutz“ bereits erreicht.

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Postfaktisches Zeitalter?

Ich neige offensichtlich hin und wieder dazu, Zeitungsberichten zu wenig Sympathie entgegenzubringen. Nämlich dann, wenn meiner Ansicht nach der Informationsgehalt der Berichte zu gering bis nahezu nichtig ist. Wie in folgendem Artikel, in dem es offenbar auch hätte heißen können: Die Geschäftsführerin des Kreislandvolks Vechta, Silvia Breher, zweifelt die offiziellen Wolfsriss-Zahlen von Umweltminister Stefan Wenzel an, ohne jedoch Beweise für ihre Behauptung, Hobbyschäfer würden Wolfsrisse nicht melden, vorzulegen.

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