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Bayerischer Aktionsplan Wolf stößt auf Widerstand

In Bayern wurde jüngst der „Bayerische Aktionsplan Wolf“ veröffentlicht. Auf der Webseite der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe (GzSdW) ist dazu zu lesen, dass darin deren fundamentalen Einwände, aber auch die anderer NGO’s sowie auch die rechtlichen Bedenken nicht berücksichtigt worden sind.

NABU Schleswig-Holstein: Fragwürdige Stellungnahme

Im Rahmen einer Stellungnahme versucht der NABU in Schleswig-Holstein nun umfänglich zu begründen, warum er für den Abschuss des Pinneberger Wolfs mit der Kennung GW924m gestimmt hat. Dabei werden allerdings einige nicht unwesentliche Fakten einfach ignoriert. Das Schlechte daran: Erste Mitglieder haben bereits angekündigt, den NABU-Schleswig-Holstein zu verlassen, um sich eine verlässlichere Wolfsschutz-Heimat zu suchen. Das Gute: Es gibt mit der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe und dem Freundeskreis freilebender Wölfe durchaus echte Alternativen! Auch der BUND in Schleswig-Holstein sprach sich gegen die “politisch motivierte” Tötung aus. Und der WWF bezeichnete die Abschusspläne als “Schnellschuss”…

Heimliche Entnahme eines Wolfes in Niedersachsen? – GzSdW: “Falsche Entscheidung korrigieren!”

Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies behauptete nun in einem Interview mit der NOZ, die von ihm angeordnete Entnahme eines Wolfes des Rodewalder Rudels sei nach einer juristischen Prüfung mit dem Naturschutzgesetz vereinbar. Diese Meinung ist nach Informationen der NOZ allerdings sogar innerhalb des Ministeriums und auch beim Wolfsbüro umstritten.

Albrecht und Lies genehmigen Abschüsse – Erster Widerstand

Reicht es, nachdem nahezu 20 Jahre lang in ganz Deutschland mühsam Regularien entwickelt sowie Wolfsmanagementpläne abgestimmt und umgesetzt wurden, jetzt bereits, dass Wölfe mehrfach einen Mindestschutz (Grundschutz) überwinden, um sie zu erschießen? Wenn man nach Schleswig-Holstein und Niedersachsen schaut, seit gestern offensichtlich schon.

Partnerschaft für Deutschlands Wölfe

Die Vereinigung der Freizeitreiter und –fahrer in Deutschland e.V. (VFD) und die Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e.V. (GzSdW) gehen künftig gemeinsam partnerschaftliche Wege. Das wurde im Rahmen einer aktuellen Pressemeldung bekannt. Die Meldung im Wortlaut:

Umstritten: “Aktionsbündnis Forum Natur” unterbreitet Vorschläge zum Wolf

Bei der nun vorgelegten Ausarbeitung des einschlägigen Bündnisses von Verbänden des ländlichen Raumes mit dem Namen „Aktionsbündnis Forum Natur“ (AFN) zum Thema Wolf, dürften bei nahezu allen Natur-, Arten-, Tier- und Wolfsschützern die Alarmglocken schrillen.