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NABU Schleswig-Holstein: Fragwürdige Stellungnahme

Im Rahmen einer Stellungnahme versucht der NABU in Schleswig-Holstein nun umfänglich zu begründen, warum er für den Abschuss des Pinneberger Wolfs mit der Kennung GW924m gestimmt hat. Dabei werden allerdings einige nicht unwesentliche Fakten einfach ignoriert. Das Schlechte daran: Erste Mitglieder haben bereits angekündigt, den NABU-Schleswig-Holstein zu verlassen, um sich eine verlässlichere Wolfsschutz-Heimat zu suchen. Das Gute: Es gibt mit der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe und dem Freundeskreis freilebender Wölfe durchaus echte Alternativen! Auch der BUND in Schleswig-Holstein sprach sich gegen die “politisch motivierte” Tötung aus. Und der WWF bezeichnete die Abschusspläne als “Schnellschuss”…

Schnell erledigt…ein Kommentar!

In Sachsen fand gerade ein mediales Schauspiel statt, eines das – normalerweise keiner Silbe wert – aus der Ferne recht absonderlich anmuten dürfte. Denn ausgerechnet Martin Just, in der Wolfszene bekannt als auffallend „glückloser“ Hobbyherdenschützer, gibt Sachsens neuem Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU) eine in seinen Augen faire Chance: „In einem Jahr werde ich ihn an seinen heutigen Aussagen messen“, so der mehrfach von Wölfen heimgesuchte Schafhalter im Nebenerwerb. (*1)

Sachsen: Politische Überlebensstrategie auf Kosten der Wölfe?

„Eier könne er zeigen“, wenn’s darauf ankommt“, so die Einschätzung eines ebenfalls bei der Bundestagswahl an der AfD-Konkurrenz gescheiterten Parteifreundes. Die Rede ist vom designierten Ministerpräsidenten des Landes Sachsen, Michael Kretschmer.

Stoppt Eilantrag Wolfsabschusspläne in Sachsen?

Der vor einer Woche vom sächsischen Umweltministerium auf Antrag des Landkreises Bautzen genehmigte, jedoch höchst umstrittene Abschuss eines einzelnen Wolfes aus dem Rosenthaler Rudel wurde nun mittels eines Eilantrags, der jetzt beim Verwaltungsgericht Dresden gestellt wurde, gestoppt. 

Sachsen: Anzeige wegen Abschuss-Erlaubnis gegen Umweltminister Schmidt

Eine Privatperson erstattete nun Anzeige gegen den sächsischen Umweltminister Thomas Schmidt (CDU) und einige seiner Mitarbeiter wegen der in der letzten Woche erteilten Erlaubnis, einen Wolf des Rosenthaler Rudels “entnehmen” zu dürfen. Das meldete die Freie Presse nach einer Anfrage beim Landeskriminalamt.

Günther Bloch: “Bislang hatte Deutschland keinen einzigen Problemwolf”

Warum Krankheiten, das Alter, das Nahrungsangebot und die Abwanderung dafür sorgen, dass es die vielbeschworene „unkontrollierte“ Wolfsvermehrung gar nicht gibt und weshalb es so aussieht, als hätte das sächsische Umweltministerium sich bei der Erlaubnis eines Wolfsabschusses „augenscheinlich die Regeln mal wieder nach eigenem Gusto zurechtgelegt“, beantworten die nachfolgenden Beiträge.