Die Zukunft des Wolfsmanagements? – Aufrüttelnde Bilder!

Jetzt gibt es Wolfsmonitor schon etwa drei Jahre. Im damaligen Startbeitrag wagte ich die Prognose, dass sich das Schicksal der Wölfe in Deutschland in den nächsten drei bis fünf Jahren entscheiden wird, es scheint also langsam ernst zu werden. Und wie steht es heute um die Diskussion über die großen Beutegreifer in diesem Land?

Ein Blick in meine Tageszeitung, die NOZ, lässt sich fast als symptomatisch erklären. Da schreibt am vergangenen Samstag Stefan Middelberg aus Osnabrück auch noch 20 Jahre nach der Rückkehr der Wölfe in einem in der Zeitung veröffentlichten Leserbrief über ein fiktives von Wölfen „gerissenes Kind“ und begründet damit, dass der Wolf dringend „in ein Jagdrecht“ gehört.

Andererseits ist in der Zeitung nichts darüber zu lesen, dass es laut einer aktuellen repräsentativen Forsa-Umfrage weiterhin fast 80%, also die große Mehrheit aller Bundesbürger, erfreulich finden, dass der Wolf wieder Teil der Natur in Deutschland ist. Im Jahr 2015, in dem Jahr also in dem Wolfsmonitor erstmals erschien, gab es in etwa genauso viele Befürworter in der Bevölkerung. (*1)

Was allerdings zwischenzeitlich deutlich wahrnehmbarer wurde, sind die vielfältigen Anti-Wolf-Kampagnen von Wolfsgegnern und die von ihnen immer wieder bemühte Behauptung, der Wolf gehöre in das Jagdrecht. Man fragt sich allerdings bei manch einer Aktion, ob die Protagonisten es wirklich nicht besser wissen, weil sich freiwillig eigentlich kein Mensch derart öffentlich entblöden würde.

Da heute, am 30. April, außerdem das aktuelle Wolfsjahr endet, möchte ich einmal einen (eventuell etwas verstörenden) Blick in die absehbare Zukunft wagen und gleichzeitig das Transformationsdenken meiner Leserschaft herausfordern.

Was Sie dazu brauchen, sind etwa achteinhalb Minuten Zeit, um sich drei vergleichsweise aufrüttelnde YouTube-Videos anzusehen. Danach sollten Sie sich selbst einmal die Frage stellen, wie sich derartige technologische Entwicklungen eigentlich auf das künftige Wolfsmanagement auswirken werden (Vorsicht, die Beiträge könnten einen Teil der Leserschaft verunsichern!).

Video 1: Hier der Link! (*2)

Video 2: Hier der Link! (*3)

Video 3 (…ab etwa Minute 8): Hier der Link! (*4)

Wohlgemerkt, einige der Videos sind schon etwas betagter. Wie also könnte das Wolfsmanagement der Zukunft vor dem Hintergrund derartiger technologischer Entwicklungen realistisch aussehen?

Und welche Rolle spielt dabei tatsächlich die angeblich so unausweichliche Aufnahme des Beutegreifers in das Jagdrecht? Kommen diesbezüglich eigentlich die Richtigen zu Wort?

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern einen „schönen Tanz in den Mai“!

Ihr

Jürgen Vogler


Quellen (alle abgerufen am 30.4.2018):

(*1) Lingener Tagespost am 28. April 2018, Rubrik Dialog: “Wolfspopulation ein Sicherheitsproblem” von Stefan Middelberg aus Osnabrück

(*2) YouTube: „Autonomous killer drones“, veröffentlicht von L2A (Learn to Apply) am 20.11.2017

(*3) Youtube: “US Military Released Micro Drone Swarm From FA 18 Super Hornet Jet…”, veröffentlicht von BLADE-TV am 10.01.2017

(*4) YouTube: “Meet the dazzling flying machines of the future” von Raffaello D’Andrea, veröffentlicht von TEDTalks am 11.03.2016


(Anmerkung: Für die Richtigkeit der Angaben und Inhalte der verlinkten Webseiten wird keinerlei Gewähr übernommen)