Neue Wolfsgattung: Der “Schadwolf”

Fünf tote Kälber hat es im Öberallgäu zuletzt gegeben, in zwei Fällen bestätigte sich zwischenzeitlich der Verdacht auf einen Wolfsübergriff. Zwischen dem Landesamt für Umwelt (LfU) in Augsburg und dem Landratsamt sowie einigen Bauern „tobt deshalb ein Streit“, wie der Bayerische Rundfunk nun berichtete.

Die Bauern und Landrat Anton Klotz wollen den streng geschützten „Schadwolf“ am liebsten abschießen lassen, LfU-Präsident Claus Kumutat bietet den Viehhaltern hingegen kostenlose Herdenschutzzäune an.

Außerdem gab das LfU bei dieser Gelegenheit Einzelheiten zum “Bayerischen Aktionsplan Wolf” bekannt, der noch in diesem Jahr in Kraft treten soll.

Eine Ansprechpartnerin für das “Wolfsmanagement” im Oberallgäu sei bereits benannt worden, sie werde schon diese oder nächste Woche ihr Büro im Landratsamt in Sonthofen beziehen.

Das alles scheint Landrat Anton Klotz allerdings zu wenig zu sein. Der Wolf sei eine Gefahr für die heimische Landwirtschaft und insbesondere auch für den Tourismus. Man könne ihn deshalb schlichtweg nicht brauchen, so Klotz.


Quelle: BR24 am 20.8.2018: „Weiter keine Abschusserlaubnis für Wolf im Allgäu“, hier der Link!


Beitragsfoto: Heiko Anders, www.andersfotografiert.com

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