Erneute Abschussverfügung für Rodewalder Wolf ist laut Experte ein “Skandal”

Der bekannte deutsche Wolfsexperte Ulrich Wotschikowsky, u.a. Mitglied der „Large Carnivore Initiative for Europe“, einer Spezialistengruppe der Weltnaturschutzorganisation IUCN, findet sehr deutliche und ungeschminkte Worte auf seinem Blog „Wolfsite – Forum Isegrim“ zur abermaligen Verlängerung der Frist zum Abschuss des Wolfsrüden des Rodewalder Rudels in Niedersachsen. In gleich zwei Beiträgen spricht Wotschikowsky dort von einer fachlich nicht haltbaren Begründung und deshalb von einem „Skandal“,…“ zu keinem anderen Zweck, als endlich einen Wolf töten zu können.“

Laut Wotsch, wie ihn seine Anhänger nennen, opfere man sehenden Auges ethische Grundeinstellungen einer populistischen Scheinlösung.

Es zeige sich, dass Minister Olaf Lies die Entscheidung zur Entnahme des Wolfes vorschnell getroffen habe. Vor allem aber offenbare die Abschussbegründung eklatante Mängel im Verständnis von Wölfen wie auch von Weidetieren.

Außerdem wundere ihn die Wort- und Tatenlosigkeit der Schutzverbände hierzu.

Wotsch‘s  Brief an den niedersächsischen Minister Olaf Lies (SPD) können Sie unter Nutzung dieses Links aufrufen!

Einen weiteren Beitrag von Ulrich Wotschikowsky zum Abschuss des Rodewalder Wolfs finden Sie hier!


Quellen (beide abgerufen am 30.4.2019):

woelfeindeutschland.de: „Sehr geehrter Herr Minister Lies“ vom 20.4.20019 und „Tierschutz – nein danke“ vom 28.4.2019