Wolf – Wolfsmonitor

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Fassungslos

Ich habe hier ausnahmsweise mal nichts hinzuzufügen, außer einem Appetizer und einem Link: …“Selbst Katzen sind aufgrund gar nicht so seltener Kratzverletzungen mit Sekundärinfektion und Toxoplasmose-Übertragung ein größeres Risiko für Leib und Leben als Wölfe.”… und hier nun der Link: https://taz.de/Raubtiere-in-Niedersachsen/!5762123

Circulus Vitiosus in Niedersachsen

Wir wissen nicht, wie viele Wölfe in Niedersachsen noch auf der geheimen Abschussliste stehen, seitdem das operative Wolfsmanagement dort von Umweltminister Olaf Lies zum “Staatsgeheimnis” erhoben wurde. Und das angeblich, um die beim Abschuss beteiligten Protagonisten vor Bedrohungen aus der Bevölkerung zu schützen. Was wir wissen ist, dass seitdem in Niedersachsen drei Wölfe mit Hilfe von Ausnahmegenehmigungen getötet wurden und drei Mal jeweils ein falscher Wolf Opfer dieser fragwürdigen Politik wurde.

Prüfung der Änderungen im Naturschutzgesetz des Bundes auf EU-Konformität

Am 14. Mai 2020 haben die zuständigen EU-Kommissionsdienststellen aufgrund der vielfach gerügten EU-Rechtswidrigkeit der im März in Kraft getretenen neuen gesetzlichen Regelungen im BNatSchG zum Umgang mit dem Wolf mit einem Pilotverfahren gegen Deutschland begonnen. Das meldet die Deutsche Juristische Gesellschaft für Tierschutzrecht (DJGT).

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Waidgerechtigkeit? Welche Waidgerechtigkeit?

Nachdem heute der NDR (*1) ausführlich darlegte, dass gleich drei Landkreise (Emsland, Osnabrück, Cloppenburg) an dem geplanten Abschuss einer wohlmöglich tragenden Wolfsfähe bei Herzlake in der Brut- und Setzzeit beteiligt sind und offenbar deren Kreisjägermeister Heiner Hüsing (Emsland), Herbert Pitann (Cloppenburg) und Martin Meyer Lührmann (Landkreis Osnabrück) diesen geplanten Abschuss koordinieren, war mir spontan danach, folgenden Kommentar auf der NDR-Webseite zu hinterlassen:

DJV entsetzt: Staatsanwaltschaft klagt Wolfsschützen an

In einer aktuellen Pressemeldung des Deutschen Jagdverbandes (DJV) heißt es, dass die Staatsanwaltschaft Brandenburg nun einen Jäger anklagen will, der einen Wolf tötete, weil dieser „unter Zeugen Jagdhunde angegriffen“ haben soll. Dementsprechend sei man bei DJV und JGHV (Jagdgebrauchshundeverband) entsetzt.

VFD: “Der effektivste Herdenschutz ist Prävention”

Die Vereinigung der Freizeitreiter und -fahrer in Deutschland e.V. (VFD) hat sich in ihrer Satzung dem Natur-, Umwelt- und Tierschutz verpflichtet. Obwohl der Wolf nach EU- und Bundesrecht in Deutschland eine streng geschützte Tierart ist, wird sein Lebensrecht nicht über die Sicherheit von Menschen und ihren Haustieren gestellt. Dem Schutz von Tier und Mensch vor Übergriffen durch Großraubtiere, wie dem Wolf, kommt ein großer Stellenwert zu. Besonders betroffen