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Emsland: Wolf als Hühnerdieb?

Und wieder eine Geschichte aus dem Emsland. Dort soll gestern ein Wolf auf einem Bauerhof in Surwold ein dort offenbar freilaufendes Huhn „gerissen“ haben. Drei Zeugen, die sich in direkter Nähe befanden, versuchten den Beutegreifer zu verscheuchen, was ihnen augenscheinlich mit Hilfe eines Silversterknallers gelang.

13 tote Schafe im Emsland

Im emsländischen Vrees wurden jetzt bei einem Übergriff auf eine Schafherde 13 Schafe getötet. (*1) Heikel daran: Hans Heymanns Schafhaltung wurde in der Vergangenheit – weil er mit seinen hornlosen Moorschnucken das Naturschutzgebiet „Vreeser Dosenmoor“ beweidet – ordentlich mit öffentlichen Mitteln sowie Stiftungs- und Spendengeldern unterstützt. Dennoch schützte er seine Schafe bisher nur mit dem erforderlichen Grundschutz (einem 90 cm Elektrozaun), der aber letztlich nur gewährleistet, dass er nach einer Wolfsattacke aus öffentlichen Mitteln entschädigt werden kann.

Märchenstunde der CDU/CSU-Bundestagsfraktion

Auf Seiten der CDU/CSU ergriff nun Gitta Connemann, stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion, zum Wolf das Wort und forderte „Realismus“ anstelle von Wolfsromantik und Märchen. Was ihr dabei nicht aufzufallen scheint: Vom Realismus ist sie selbst weit entfernt…

Zwei weitere Wölfe getötet (Ergänzung: Leider doch drei…)

Vorletzte Woche kostete der Straßenverkehr drei Wölfen das Leben, letzte Woche zwei Wölfen (Wolfsmonitor berichtete, hier!). In dieser Woche wurden zwei weitere Verkehrsunfälle bekannt, bei denen Wölfe zu Tode kamen.