Brandenburg: CDU-Antrag auf Wolfsschutzjagd gescheitert

Die CDU in Brandenburg scheiterte gestern mit ihrem Antrag zur Novellierung der Brandenburgischen Wolfsverordnung und einem umfangreichen Maßnahmenpaket gegen die heimischen Wölfe an den Gegenstimmen von SPD, Linken und Grünen im Landtag.

Die von der CDU geforderten Novellierungen umfassen u.a. Schutzjagden, die Entwicklung eines eigenen Populationsmodells und die Aufnahme der „Grauen“ in das Landesjagdrecht.

Darüber hinaus wurde die amtierende Landesregierung in dem Antrag aufgefordert, sämtliche Initiativen zur Lockerung des strengen Schutzstatus des Wolfes zu unterstützen, die zwar seinen Erhaltungszustand bzw. die Entwicklung dahin nicht gefährden, aber einen “praxistauglichen Umgang” im Abschuss von Problemwölfen und perspektivisch die Bestandsregulierung der Wölfe ermöglichen.

Umweltminister Jörg Vogelsänger (SPD) begründete die Ablehnung des CDU- Antrags damit, dass Brandenburg den gesetzlichen Rahmen bereits ausnutze und Vorreiter mit der Wolfsverordnung sei, die eine Tötung von aggressiven Tieren bereits heute nach einer Einzelfallprüfung ermögliche.


Quellen (beide abgerufen am 22.9.2018):

(*1) rbb: „CDU scheitert mit Antrag in Landtag – Jagd auf Wölfe in Brandenburg bleibt verboten“ vom 21.09.18, hier der Link!

(*2) Drucksache 6/9437- 6. Wahlperiode, Eingegangen: 28.08.2018/ Ausgegeben: 28.08.2018 Antrag der CDU –Fraktion: „Wirkungsvollen Wolfsmanagementplan für Brandenburg erarbeiten und Zukunft für Mensch, Weidetierhaltung und Wolf aktiv gestalten“ auf parlamentsdokumentation.brandenburg.de, hier der Link!


Beitragsfoto: Heiko Anders, www.andersfotografiert.com

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