“Sachsens Wolfsmanagement funktioniert.”

Im Freistaat Sachsen wurden im letzten Jahr 13.600 EUR Schadensausgleich für Wolfsübergriffe gezahlt. Ein Jahr zuvor, also 2016, waren es noch 41.900 EUR. Das sind die Zahlen, die der Antwort auf die „Kleine Anfrage“ des sächsischen Abgeordneten Andreas Heinz (CDU) zu entnehmen sind. (*1)

Das Kontaktbüro für die Öffentlichkeitsarbeit, die Förderung der Prävention, aber auch die Dienstleistungen des Senckenberg-lnstituts Görlitz, des Senckenberg-lnstituts in Gelnhausen, des Leibniz-lnstituts für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin (lZW) sowie des Büros Lupus schlugen allerdings gemeinsam mit dem Management und der wissenschaftlichen Begleitung mit insgesamt 751.000 EUR zu Buche.

Besser als umgekehrt also!

Die Leipziger Internet Zeitung resümiert dazu:

…„Tatsächlich besitzt Sachsen eines der ältesten und erfahrensten Wolfsmanagements in Deutschland, das auch eine professionelle Arbeit vorweisen kann. Für all die Panikgeschichten insbesondere in Lausitzer Zeitungsausgaben gibt es überhaupt keinen Grund.

Aber Wolfgeschichten sind ja meist auch Ausweich-Geschichten. Wer über „böse Wölfe“ debattiert, diskutiert nicht über den überfälligen Strukturwandel und all das, was Sachsens ländliche Räume immer mehr veröden lässt.“ (*2)

Den vollständigen Artikel hierzu können Sie hier abrufen!


Quellen (beide abgerufen am 22.05.2018):

(*1) Antwort auf die Kleine Anfrage“ des Abgeordneten Andreas Heinz (CDU) vom 17.4 2018 – Drs.-Nr.: 6/13130 vom 15.5.2018, verlinkt über Quelle Nr. 2

(*2) Leipziger Internet Zeitung, Ralf Julke am 22.5.2018: „Sachsen finanziert jedes Jahr ein professionelles Netzwerk zur Wolfsprävention und zur wissenschaftlichen Wolfsforschung“


Beitragsfoto: Heiko Anders, www.andersfotografiert.com

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