Monthly Archives: Dezember 2016

Das Jahr 2016: Die Wolfsmonitor-Retrospektive

In diesen Tagen liest man öfter, das Jahr 2016 sei ein Katastrophenjahr gewesen. Das mag – subjektiv betrachtet – durchaus für einige von uns so stimmen. Ich kenne allerdings genauso viele Menschen, die in diesem Jahr überdurchschnittlich erfolgreich, manche von ihnen sogar sehr erfolgreich waren… In Teilen entsetzlich kam mir jedoch die Medienberichterstattung vor, insbesondere –  und das war mir vor Betreiben meines Blogs in diesem Umfang noch gar nicht bewusst, – die Oberflächlichkeit und Tendenziösität in Bezug auf die Wolfsrückkehr.

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Misstrauen erntet, wer Wolfsabschüsse fordert…

Sollte es Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, merkwürdig vorkommen, dass in diesen Tagen (vielleicht sogar von Ihnen gewählte) Politiker den Abschuss hochentwickelter und familiär lebender heimischer Tiere (unserer Wölfe) offenbar wesentlich früher als gedacht für möglich halten und sogar der (zugegebenermaßen aufwändigen) Errichtung angemessener Schutzvorrichtungen (für Nutztiere) vorziehen, begrüße ich Sie herzlich in der Realität des „Katastrophenjahres 2016″! Ich bin mir allerdings sehr sicher, dass Sie mit dem Eindruck nicht alleine dastehen…

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Eigenes Wolfs- und Herdenschutz- Informationszentrum für Brandenburg in der Schorfheide

In einer aktuellen Pressemeldung des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburgs (MLUL) heißt es (im Wortlaut):

“Förderbescheid für ein Wolfs- und Herdenschutzinfozentrum”

Wildpark Schorfheide: Brandenburg erhält ein eigenes Wolfs- und Herdenschutzinformationszentrum

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Hilfestellung für Wolf und Elch: Der “Ökologische Korridor Südbrandenburg”

Was in Nordamerika die Initiative „Y2Y“ (Yellowstone to Yukon), ist – natürlich etwas kleiner – in Brandenburg der „Ökologische Korridor Südbrandenburg“.

Der Zweck: Wildniskorridore sollen biologisch wertvolle Schutzgebiete mit herausragenden Lebensräumen für Wildtiere und ökologischen Trittsteinen vernetzen.

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Deutungshoheiten

Welche Möglichkeit hat man, sich eine offensichtliche Niederlage nicht eingestehen zu müssen? Genau, man versucht, aus der Not eine Tugend zu machen, indem man in die Offensive geht und die Fakten nach Gutdünken zu seinen eigenen Gunsten interpretiert. Man übt sich also in „Deutungshoheit“!


 

Wie nun offensichtlich auch in der kleinen niedersächsischen Gemeinde Wriedel inmitten der Lüneburger Heide.

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