Archives

Zum Tode verurteilte Wölfe: Die Rechtslage

Wie es zurzeit um die beiden in Deutschland zum Abschuss freigegebenen Wölfe in juristischer Hinsicht bestellt ist, umschreibt nun ein Artikel in der “Peiner Allgemeinen”. Allerdings muss daran erinnert werden: In beiden Fällen ist die abschließende juristische Würdigung erst noch zu erwarten.

“Sächsische Wolfsmanagement Verordnung”: Entwurf abgelehnt!

Die “Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e.V.” und der “Freundeskreis freilebender Wölfe e.V.” lehnen den Entwurf der “Sächsischen Wolfsmanagement-Verordnung” in einem offenen Brief an den sächsischen Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft, Thomas Schmidt, vehement ab.

Empörung über Freundeskreis freilebender Wölfe

Das Ganze wäre fast schon lustig, wenn es nicht zum Fremdschämen wäre: Der niedersächsische CDU-Landtagsabgeordnete Frank Schmädeke spricht den Wolfsberatern, die vor wenigen Tagen einen „offenen Brief“ an Umweltminister Olaf Lies wegen dem von ihm genehmigten Wolfsabschuss richteten, die Neutralität ab.

„Kein Jäger schießt mit Vorsatz auf einen Wolf!“

Es klingt irgendwie merkwürdig, wenn ausgerechnet Lüneburgs „Kreisumweltbeauftragter“ Torsten Broder den hinterhältig erschossenen Wolf in Dahlem instrumentalisiert, um ein politisches Versäumnis zu begründen, das die Tat nahezu rechtfertigt (… „dann wird zu Mitteln gegriffen, die wir alle nicht wollen!“).

Dossier Herdenschutz: Wichtig für Wölfe und Weidetiere – jetzt downloaden

Mit dem zweiten Dossier „Herdenschutz: Wichtig für Wölfe und Weidetiere“ möchte die Gesellschaft zum Schutz der Wölfe zeigen, welche Herdenschutzmaßnahmen vor Wölfen es in Deutschland gibt, wie sie zurzeit gefördert werden und wie sie in einem so reichen Land gestaltet sein sollten, damit die Weidetierhaltung überlebt.

Kommentar der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe zur Brandenburger Wolfsverordnung

“Die Gesellschaft zum Schutz der Wölfe begrüßt grundsätzlich, dass das Land Brandenburg mit der Wolfsverordnung versucht, eventuell auftretende Probleme mit auffälligen Wölfen nicht pauschal, sondern auf der Basis von Einzelfallentscheidungen, die vom Landesamt für Umwelt als verantwortlicher Behörde getroffen werden müssen, zu regeln.