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NABU: Geplante “Lex Wolf” unnötig!

Berlin – Der NABU appelliert an Vertreter der Bundesländer im Bundesrat, sich diesen Freitag gegen die vom Kabinett geplanten Änderungen im Bundesnaturschutzgesetz auszusprechen. Der sogenannten „Lex Wolf“ zufolge sollen Wölfe künftig einfacher geschossen werden können, auch wenn nicht sicher ist, ob es sich wirklich um das entsprechende Tier handelt.

Elli Radinger: „Lex Wolf“ dumm und populistisch!

Sogar Bestsellerautorin Elli Radinger („Die Weisheit der Wölfe“, hier!), für mich die „Grande Dame“ unter den Wolfsexperten, nennt den Vorstoß von Bundesumweltministerin Svenja Schuze (SPD), mit einer „Lex Wolf“ Abschüsse zu erleichtern, dumm und populistisch. Das Ganze habe aber auch etwas Gutes.

Ausgerechnet am „Tag des Artenschutzes“: Aufregung über „Lex Wolf“ von Svenja Schulze (SPD)

Ausgerechnet am Tag des Artenschutzes verkünde Umweltministerin Schulze (SPD), dass sie das Töten einer geschützten Art erleichtern will, äußerte die Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen-Bundestagsfraktion, Steffi Lemke, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) gegenüber. Das sei eine Breitseite gegen den Naturschutz, denn damit treffe Schulze nicht nur den Wolf, sondern auch andere geschützte Arten.

Svenja Schulzes (SPD) „Lex Wolf“: Abschüsse erleichtern

Jetzt scheint auch Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) vor der Wolfshetze von Lobbyisten der Nutztierhalter und Jäger einzuknicken. Sie kündigte laut Tagesschau nun eine „Lex Wolf” an, mit der Wölfe bereits bei „ernsten“ Schäden statt bei „erheblichen” Schäden geschossen werden können. Wolfsbefürworter im Netz reagieren empört. Dort sind Sätze zu lesen wie beispielsweise: „Wer hat uns verraten? Die Sozialdemokraten!“