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Illegale Luchstötung: Richter verhängt 3.000 Euro Geldstrafe

Ein Jäger wurde nun wegen Wilderei und illegalem Waffenbesitz vom Amtsgericht Cham zu einer Geldstrafe in Höhe von 3.000 Euro verurteilt. Der Richter war überzeugt davon, dass der nun Verurteilte eine Lebendfalle in seinem Jagdrevier aufgestellt und später einen darin gefangenen Luchs mit einer Schusswaffe getötet hatte.

Wolfsbudgets der Bundesländer

Die Bundesländer planen in diesem Jahr mehr als 14 Millionen Euro für den Herdenschutz vor Wölfen und die Entschädigungen nach Nutztierübergriffen ein. Das berichtete der SPIEGEL in seiner Ausgabe 33/2019. Dabei sinken die Kosten tendenziell umgekehrt proportional zu den wachsenden Populationen, da z.B. Schutzzäune nur einmal finanziert werden müssen, so der Spiegel weiter.

Live and let die…

Während jetzt im Emsland auf der Wehrtechnischen Dienststelle 91 mit einer Überwachungskamera acht Wolfswelpen nachgewiesen wurden (wo der Nachwuchs des Vorjahres – sechs Jungtiere – abgeblieben ist, bleibt allerdings unklar), wurde auf Nachfrage der Rundfunkanstalt Berlin-Brandenburg (rbb) bekannt, dass bislang im Land Brandenburg auf Basis der Wolfsverordnung sieben Wölfe getötet wurden.

Wolfsfrage wird jetzt Chefsache

Jetzt nimmt sich auch noch die Medienspekulationen zufolge nach der Europawahl scheidende Bundeskanzlerin der „Wolfsfrage“ an, nachdem sich das Bundesumweltministerium bisher nicht mit dem Landwirtschaftsministerium in dieser Frage einigen konnte. Insbesondere in Ostdeutschland sorgen Nutztierrisse immer wieder für Unruhe in einschlägigen Kreisen. Dort stehen im Herbst gleich mehrere Landtagswahlen an.

Sachsen-Anhalt: Umfrage zum Wolf – dumm gelaufen…

Noch eine Umfrage. Dieses Mal parteipolitisch gefärbt. Erstaunlich dabei: Trotz eindeutiger Suggestivfragen – ich habe selbst an der Umfrage teilgenommen – kommt die eindeutig “gefärbte” CDU-Befragung zu dem Ergebnis, dass 53 Prozent der Befragten Sachsen-Anhaltiner die Wiederansiedlung des Wolfes für wichtig halten. Ich selbst hätte, den suggestiblen Fragestellungen zur Folge, eher mit einem niedrigeren Ergebnis gerechnet.

Rechtssicherheit beim Wolf: Keine speziellen Anforderungen für Tierhaftpflicht-Versicherungen

Das ist das positive Ergebnis eines Gespräches des Amtschefs des baden-württembergischen Umweltministeriums, Helmfried Meinel, mit Vertretern der deutschen Versicherer in Berlin, wie nun das Agrar-Presseportal meldet. Meinel: „Jetzt haben wir Rechtssicherheit: Die Haftpflichtversicherungen stellen wegen der Rückkehr des Wolfes keine speziellen Anforderungen an die Nutztierhalterinnen und -halter.“