Monthly Archives: November 2017

Die „Problem-Wolfsverordnung“

In Brandenburg gibt man sich gerade reichlich Mühe, mit dem zweiten Anlauf einer „Wolfsverordnung“ problematischer Wölfe Herr zu werden. Die Lösung ist gemäß dieser Rechtsgrundlage die verordnete Eskalation vom Steinwurf bis zur letalen Entnahme (Abschuss) der Beutegreifer. Voraussetzung: Es gibt sie überhaupt, die Problemwölfe.

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Stefan Gofferje: Finnische Wolfsjagd kommt vor den EU-Gerichtshof

Im Rahmen des Verfahrens über eine Beschwerde des Naturschutzbundes Tapiola Nordsavo-Kainuu hat der Finnische Oberste Verwaltungsgerichtshof per Entscheidung 6177, Az. 743/1/16 und 744/1/16 vom 28.11.2017 dem EU Gerichtshof einen Fragenkatalog zur Vereinbarkeit der Finnischen Wolfjagd “zur Bestandspflege” mit der Habitatdirektive vorgelegt.

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Brandenburg: Wolfsverordnung – der zweite Versuch!

Das Umweltministerium in Brandenburg legte nun den zweiten Entwurf einer Wolfsverordnung vor. Das Papier soll – so ist zu lesen – nach einer Schlussredaktion noch in diesem Jahr in Kraft gesetzt werden. Bemerkenswert: Mangels echter Problemwölfe definiert man sich künftig offenbar welche (dazu später in einem Kommentar mehr).

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Nächste Luchsattacke auf Hund eines Spaziergängers

Nachdem am vergangenen Donnerstag der Gebirgsschweißhund einer jungen Familie bei einem gemeinsamen Spaziergang offenbar von einem Luchs attackiert wurde (Wolfsmonitor, berichtete, hier!), gab es bereits einen Tag später am Ortsrand von Katlenburg (Landkreis Northeim, Niedersachsen) eine weitere Luchsattacke auf den Hund eines Spaziergängers (57).

Das meldete nun die HNA. Der offensichtliche Grund der Attacke: Der Luchs hatte kurz zuvor ein Stück Rehwild gerissen hatte und sah im sich annähernden Hund offenbar einen Fresskonkurrenten.


Quelle: HNA, Kathrin Plikat am 27.11.17: „Katlenburg: Luchs greift Spaziergänger und Hund an“, abgerufen am 27.11.2017, hier der Link!