Wolfsattacke auf Irish Setter

Es ist trotz aller Warnungen und Hinweise in den letzten Jahren nicht der erste und wird wohl leider auch nicht der letzte Fall bleiben: Die Rede ist von einem Hund, der von standorttreuen Wölfen attackiert wird, weil er in ihr Revier eindringt. So soll es aktuell, der Aussage von Ziesars Amtsdirektor Norbert Bartels nach, in der Bücknitzer Heide geschehen sein.

Der Halter des Hundes (der nicht genannt werden möchte) soll die Wölfe erfolgreich mit einem Knüppel vertrieben haben, schreibt Redakteur Frank Bürstenbinder auf maz-online.

Warum Amtsdirektor Bartels nun allerdings von einer „neuen Qualität von Begegnungen zwischen Wolf, Mensch sowie Haus- beziehungsweise Nutztieren“ spricht, entschließt sich nicht und muss als subjektive Einschätzung gewertet werden. Es gab bereits zahlreiche Fälle dieser Art in Deutschland und Europa, bei denen stets Hunde in den Revieren von Wölfen ohne Leine herumliefen.

Standorttreue Wölfe sehen diese Hunde entweder als Konkurrenten, potenzielle Partner oder einfach nur Futter an. Eigentlich einen Binsenweisheit.

Die im MAZ-Beitrag von Otto Schmücker gestellte Frage, was Pilzsammler machen sollten, wenn sie im Wald Wölfen begegnen, lässt sich dementsprechend auch recht leicht beantworten: Ihren Hund anleinen!


Quelle: maz-online.de am 3.9.2018: „Hündin bei Wolfsangriff verletzt“ von Frank Bürstenbinder, abgerufen am 3.9.2018, hier der Link!