„Anhand der DNA kann man Wolfshybriden nicht nachweisen“…ähm ja

Alle Jahre wieder taucht sie aus dem Dunkel der Verschwörungstheorien wieder auf, zuletzt sogar häufiger: Die Hybridentheorie, die da lautet, es wimmele in Deutschland vor Wolfshybriden. Nur: Es fehlt laut dem renommierten Fachgebiet Naturschutzgenetik des Senkenberg Instituts für diese These jeglicher ernstzunehmende Beweis.

Rolf Kotzur, „Wildtierbeauftragter“ des Landesjagdverbands Sachsen und auf Wolfsmonitor kein Unbekannter (hier!), glaubt sogar, anhand der DNA könne man Hybriden gar nicht nachweisen. Das funktioniere nur über die Morphologie.

Hier ein Link zur entsprechenden MDR-Sendung von heute! (*1)


PS.: Versäumen Sie in diesem Zusammenhang nicht, was Wolfsexperte Ulrich Wotschikowsky vor wenigen Tagen zu den derzeitigen Zerwürfnissen im Landesjagdverband Sachsen wegen der „Bautzener Erklärung“ schrieb. Darin wurde das deutsche Wolfsmanagement einfach mal für gescheitert erklärt. Hier der Link! (*2)


Quellen (beide abgerufen am 22.2.2018):

(*1) ardmediathek.de, MDR um 2 am 22.2.2018: „Gefährden Wolfsmischlinge die Art?“

(*2) woelfeindeutschland.de am  16.02.2018 von Ulrich Wotschikowsky: „Aus der Gruft: die Bautzener Erklärung – aktualisiert“