Völlig bedeutungslose Initiativen

Während der Rat der etwa 12.000-köpfigen Samtgemeinde Barnstorf (Niedersachsen) offenbar gerade versucht, sich mit einer rechtsunverbindlichen Anti-Wolfs-Resolution gegen die grauen Räuber zu positionieren und sich dabei auch nicht scheut, Unwahrheiten zu verbreiten (sinkende Akzeptanz der Grauen, die Weidetierhaltung steht vor dem Aus, etc.), steht anderswo, nämlich bei unseren Nachbarn in der Schweiz, nach Ansicht der «Gruppe Wolf Schweiz» die Volksinitiative «Für einen Kanton Wallis ohne Grossraubtiere» „vor einem Scherbenhaufen:

Sie wird möglicherweise für ungültig erklärt, weil sie dem dortigen Bundesrecht widerspricht.

Die «Gruppe Wolf Schweiz» kommentiert: „Unser Mitleid hält sich in Grenzen, zumal eine solche kantonale Initiative ohnehin völlig bedeutungslos ist, da die Regelung des Artenschutzes eine Bundesaufgabe ist, bei der die Kantone nur beschränkten Handlungsspielraum haben.“

Die Einlassungen des Barnstorfer Rates dürften ähnlich bedeutungslos sein. Und peinlich zudem. Nicht zuletzt, weil sich viele der vom Rat in der Resolution aufgestellten Behauptungen kaum belegen lassen dürften…


Quellen (beide abgerufen am 22.6.2018):

(*1) Kreiszeitung.de: „Wölfe in Vechta und Diepholz: „Entnahme kein Tabu mehr“ von Thomas Speckmann am 21.06.18, hier der Link!

(*2) Facebook-Seite der Gruppe Wolfs Schweiz (GWS), hier der Link!


Beitragsfoto: Heiko Anders, www.andersfotografiert.com

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