Kaniber plädiert für Abschuss von Wölfen in der Rhön

Herdenschutz mit Zäunen und Herdenschutzhunden soll in der Rhön nicht möglich sein. Und zwar aufgrund der touristischen Nutzung sowie der geografischen Lage. Das behauptete nun Landrat Thomas Habermann (CSU) gegenüber der Bayerischen Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Michaela Kaniber (ebenfalls CSU) und erntete Zustimmung von ihr.

Die Botschaft sei angekommen, so die Ministerin. Sie habe sich bereits intensiv mit der Thematik „Wolf“ auseinander gesetzt. In 2006 habe es 50 Wolfrisse in Deutschland gegeben, in 2016 bereits 1.100, ergänzte sie.

Was sie allerdings verschweigt: In 2006 hat es in Deutschland etwa 20 Wölfe gegeben, in 2016 ungefähr 470.

„Wir in Bayern sind uns einig, dass wir nicht zuschauen werden bis der Wolf einmarschiert“, ergänzte Michaela Kaniber, angelehnt an den militärischen Sprachgebrauch. In dem Moment, in dem es zu Rissen kommt, müsse der Abschuss möglich sein.

Gleichzeitig sei ihr jedoch klar, dass diese Haltung zu Konflikten mit dem Naturschutz führen werde, der sich dem Artenschutz verpflichtet fühle.

Ist wohl so!

Für Kaniber sei zudem nicht nachvollziehbar, warum sich der Wolf in allen Regionen Europas wieder ausbreiten soll.

Glauben wir ihr sofort, ändert aber erst einmal nichts. Und das ist auch gut so!

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Quelle: osthessen-news.de am 3.9.2018: „Bayerische Staatsministerin Kaniber für Abschuss von Wölfen in der Rhön“, abgerufen am 5.9.2018


Beitragsfoto: Heiko Anders, www.andersfotografiert.com

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