Category Archives: Standpunkte

Ratlos im Bundesrat?

Es reicht halt nicht, sich ideologisch auf dem richtigen Weg zu wähnen, man sollte sich auch hin und wieder mit den Fakten vertraut machen. Was für Robert Habeck gestern galt, gilt für seine Partei in diesen Tagen nicht minder. Oder wie ist es zu verstehen, dass die Grünen im Bundesrat offenbar nicht gegen den vermeintlichen Abschuss gleich ganzer Wolfsrudel (sog. „Lex Wolf“) votierten?

Waldwahrheiten

Vorhin schlug ich eine Zeitung auf und las, dass sich die niedersächsischen Landtagsabgeordneten Hermann Grupe (FDP), Stefan Wirtz (AfD), Helmut Dammann-Tamke (CDU) und sogar der Grünen-Abgeordnete Christian Meyer mit Niedersachsens Agrarministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) augenblicklich bei einer Sachfrage einig zu sein scheinen. Das macht hellhörig. Und manchen Beobachter skeptisch.

Olaf Lies perfekt in seiner Rolle als „Ankündigungs-Minister“: Außer Spesen nix gewesen!

Das passte ganz zum Stil dieses – wie Anja Piel (Fraktionsvorsitzende der Grünen im niedersächsischen Landtag) ihn nannte –„Ankündigungsministers“: Olaf Lies folgt jetzt doch NICHT dem Ruf des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), um dort führender Energielobbyist zu werden.

Verlässt der Olaf sein „sinkendes Schiff“?

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern und mehrere Gazetten veröffentlichten es bereits: Niedersachsens amtierender Umweltminister Olaf Lies scheint sein Amt aufzugeben und als Chef-Lobbyist zum Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) zu wechseln. Für das Wolfsmanagement in Niedersachsen wäre das kein Verlust. Im Gegenteil!

Rhetorische Brandstifter – die Zweite!

Ich hatte mich erst kürzlich über AZ-Online-Leserbriefschreiber Ulrich Merz echauffiert, weil er sich öffentlich über andere Leserbriefschreiber aufregte. Die unterstellten einem Täter, der eine Wölfin nicht nur illegal erschossen, sondern augenscheinlich auch elendig gequält haben soll, „kriminelle Energie“, was Merz nervte (hier!).

Von Arbeitshunden und Maulhelden…

Schäfer Torsten Kruse hat jetzt eine seiner beiden im Elbe-Havel-Land (Sachsen-Anhalt) weidenden Schafherden verladen und nach Hause gebracht. Vorzeitig. Eigentlich kämen die Schafe nämlich erst im Oktober von den Deichen runter. Kruse entschied sich aber nun früher dazu, nachdem zwei seiner Herdenschutzhunde bei einer Attacke verletzt und ein Schaf sowie zwei Lämmer gerissen wurden.