DBBW – Wolfsmonitor

Archives

Thüringen: Grüne Umweltministerin will Ohrdrufer Wölfin erschießen lassen

Nach einem Übergriff am vergangenen Sonntag, bei dem 24 Tiere einer größeren Schafherde getötet wurden, beantragt Thüringens Umweltministerin Siegesmund offenbar den Abschuss des Tieres, dessen Revier auf dem Übungsplatz der Bundeswehr bei der Kleinstadt Ohrdruf am Thüringer Wald liegt, der Ohrdrufer Wölfin.

Wanderverein fordert Regulierung von Wölfen

Die Funktionäre des Hauptvorstandes vom Schwarzwaldverein, dem ältesten Wandervereins Deutschlands und mit etwa 65.000 Mitgliedern auch einer der größten, veröffentlichten jetzt ein Positionspapier mit dem Titel „Wölfe im Schwarzwald“.

NABU, WWF und IFAW: Harsche Kritik am behördlichen Wolfsmanagement beim Rodewalder Rüden

NABU, WWF und IFAW kritisieren die Entscheidung des niedersächsischen Landesumweltministeriums, die Abschussgenehmigung des Rodewalder Wolfsrüden mit der Bezeichnung „GW717m“ erneut zu verlängern. Laut Medienberichten spielt Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies mit dem Gedanken, Wölfe auch ohne individuelle Zuordnung abschießen lassen zu wollen.

Wolfsjahr 2017/2018: Insgesamt 73 Wolfsrudel in Deutschland

Zum Ende des Wolfsjahres 2017/18 (also am 30. April 2018) gab es insgesamt 73 Wolfsrudel in Deutschland. Im Vorjahr lag die Zahl noch bei 60 Rudeln. Das entspricht zusammengefasst einer Vergrößerung der deutschen Wolfspopulation, die Teil der Zentraleuropäischen Tieflandpopulation ist, von 21,7 Prozent im Betrachtungsjahr. Heuristisch kann demnach von insgesamt 730 Wölfen in Deutschland ausgegangen werden. Und demzufolge von 219 erwachsenen Wölfen, die auf den Referenzwert der FFH-Richtlinie, den günstigen Erhaltungszustand „einzahlen“.

Freundeskreis freilebender Wölfe: Stellungnahme zur Bundesratsinitiative

“Die Bundesländer Niedersachsen, Brandenburg und Sachsen streben ein bundesweites Wolfsmanagement an, um „bessere“ und „rechtssichere“ Regeln im Umgang mit der Tierart Wolf zu schaffen. Dafür wurde ein 10- Punkte- Plan ausgearbeitet und dem Bundesrat übergeben.