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NABU, WWF und IFAW: Harsche Kritik am behördlichen Wolfsmanagement beim Rodewalder Rüden

NABU, WWF und IFAW kritisieren die Entscheidung des niedersächsischen Landesumweltministeriums, die Abschussgenehmigung des Rodewalder Wolfsrüden mit der Bezeichnung „GW717m“ erneut zu verlängern. Laut Medienberichten spielt Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies mit dem Gedanken, Wölfe auch ohne individuelle Zuordnung abschießen lassen zu wollen.

Seitenblick: Bauernverband fordert Tötung von bis zu 70 Prozent aller Wildschweine

Funktionäre des Deutschen Bauernverbands befürchten, dass die Afrikanische Schweinepest (ASP), die sich bereits seit einigen Jahren über Russland, das Baltikum und Polen in Richtung Westeuropa ausbreitet, demnächst nach Deutschland kommt und empfehlen deshalb nicht nur, bis zu 70 Prozent aller Wildschweine in Deutschland präventiv zu töten, sondern Jägern darüber hinaus sogar Abschussprämien zu zahlen.

Abgeschossener Wolf in Brandenburg: WWF stellt Strafanzeige gegen dänischen Jäger

Vergangenen Donnerstag erschoss ein dänischer Jäger auf einer Drückjagd bei Bad Belzig (Potsdam-Mittelmark) eine Wölfin (Wolfsmonitor berichtete, hier!). Jetzt erstattete der WWF Anzeige gegen den Jäger, wie die Naturschutzorganisation nun in einer eigens dazu veröffentlichten Pressemeldung bekanntgab. Die Meldung im Wortlaut:

Nach 25 illegal getöteten Wölfen in Deutschland: Jetzt 24-Stunden-Wilderei-Notrufhotline

„Jeder kann nun helfen, die Verfolgung streng geschützter Tierarten in Deutschland zu bekämpfen. Beim Pilze sammeln, auf Wanderungen, beim Radfahren oder bei Unternehmungen in der Natur: Niemand sollte sich scheuen, bei einer verdächtigen Entdeckung aktiv zu werden”, heißt es in einer aktuellen Pressemeldung des WWF in Deutschland. “Machen Sie Fotos und melden Sie ihre Beobachtung an den WWF Wilderei-Notruf.” Die vollständige Meldung des WWF im Wortlaut: