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“Grüß Gott” in Absurdistan

Liebe Leserinnen und Leser, folgenden Zeitungsbericht kann ich Ihnen einfach nicht vorenthalten. Eine absurdere und unerträglichere Hatz auf den Wolf habe ich nämlich vorher noch nirgends in Deutschlands Blätterwald gefunden als die, die offenbar nun Rolf Kotzur, Anton Krinner und Wolfgang Morlang in Anwesenheit des Präsidenten des Bayerischen Jagdverbands, Dr. Jürgen Focke, in der „Alten Schießstätte“ in Bad Tölz ablieferten.

Nach 25 illegal getöteten Wölfen in Deutschland: Jetzt 24-Stunden-Wilderei-Notrufhotline

„Jeder kann nun helfen, die Verfolgung streng geschützter Tierarten in Deutschland zu bekämpfen. Beim Pilze sammeln, auf Wanderungen, beim Radfahren oder bei Unternehmungen in der Natur: Niemand sollte sich scheuen, bei einer verdächtigen Entdeckung aktiv zu werden”, heißt es in einer aktuellen Pressemeldung des WWF in Deutschland. “Machen Sie Fotos und melden Sie ihre Beobachtung an den WWF Wilderei-Notruf.” Die vollständige Meldung des WWF im Wortlaut:

Kein vernünftiger Grund für Wölfe in Deutschland?

Wenn jemand auf die Frage, warum wir eigentlich Wölfe in Deutschland “brauchen”, keine spontane Antwort erhält, dann mag das vielleicht auch an der Frage liegen. Denn höchstwahrscheinlich ist sie falsch gestellt! Daraus allerdings vorschnell ableiten zu wollen, es gäbe keinen „vernünftigen Grund“ für die Anwesenheit der Wölfe, lässt mich manchmal arg an der Vernunft des “Abzuleitenden” zweifeln.