Drohen strafrechtliche Konsequenzen für CDU-Politiker Egon Primas?

Egon Primas, Landtagsabgeordneter in Thüringen, drohen laut der Thüringer Allgemeinen strafrechtliche Konsequenzen. Bei einer Veranstaltung in Nordhausen habe Primas öffentlich gesagt: „Wir brauchen keinen Wolf. Wehret den Anfängen, weg, Schluss aus, weg damit – schießen.“

„Äußerungen wie diese zum Abschuss von Wölfen“ seien „äußerst problematisch und könnten bei Bekanntwerden auch durch amtliche Stellen zur Strafanzeige gebracht werden“, teilte die Juristin des Naturschutzbundes NABU, Katy Wächter mit der Begründung mit, dass bereits 35 der streng geschützten Wölfe seit 2003 in Deutschland illegal geschossen worden seien. Allein 2018 fand man demnach acht Wölfe mit Schussverletzungen tot auf.

Es sei schleierhaft, wie eine Rechtsstaatspartei solche Aussagen in den eigenen Reihen dulde, kommentierte ferner der Staatssekretär im Umweltministerium, Olaf Möller, die Aussage von Primas.

Schon früher wetterte der CDU-Abgeornete öffentlich gegen die Beutegreifer, zum Beispiel mit den Worten: “Wer Wölfe will, kann nach Sibirien fahren” (Wolfsmonitor berichtete, hier!).

Den vollständigen Beitrag der Thüringer Allgemeinen können Sie unter Nutzung dieses Links aufrufen!


Quelle: Thüringer Allgemeine am 23. November 2018: „Die Kritik am Wolf bringt diesen Thüringer CDU-Politiker in Schwierigkeiten“ von Frank Schauka


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