Wolfsbudgets der Bundesländer

Die Bundesländer planen in diesem Jahr mehr als 14 Millionen Euro für den Herdenschutz vor Wölfen und die Entschädigungen nach Nutztierübergriffen ein. Das berichtete der SPIEGEL in seiner Ausgabe 33/2019. Dabei sinken die Kosten tendenziell umgekehrt proportional zu den wachsenden Populationen, da z.B. Schutzzäune nur einmal finanziert werden müssen, so der Spiegel weiter.

Brandenburg: Der Wahlkampfwolf

Erinnern Sie sich noch an den Künstler Rainer Opolka, der vor mehr als drei Jahren für großes Aufsehen sorgte, weil er mit skurril wirkenden Wolfsskulpturen im Kampf gegen Fremdenfeindlichkeit und den Zusammenbruch der Ordnung im Schatten der rechten Gewalt mahnte? (hier ein Link!) Jetzt positionierte er einen „Wolf mit Hitlergruß“ vor der AfD-Parteizentrale im brandenburgischen Potsdam.

Schäden: Wölfe sind eine kostengünstige Wildtierart

Aus vorliegenden Zahlenreihen die richtigen Schlüsse zu ziehen, fällt nicht nur den „Wirtschaftsweisen“ oder den „Wahlforschungsinstituten“ bei ihren Vorhersageversuchen nicht immer leicht. Häufig liegen nämlich selbst diese Experten mit ihren Prognosen voll daneben. Warum solle es anderen dabei besser ergehen?

Jagdfreie statt wolfsfreie Zone!

Wolfsfreie Zonen fordert so mancher Blauäugige in Deutschland. Das ist jedoch kaum umsetzbar, sind Fachleute überzeugt. Anders ist es jedoch mit der Jagd. Im Nationalpark Schwarzwald wird künftig auf etwa einem Drittel des Areals nicht mehr gejagt. 3.000 Hektar des Nationalpark-Gebietes werden somit zur Ruhezone für den Wildtierbestand.

Klima- und Wolfsgeschwurbel in Bayern

Der Söder (bayerischer Ministerpräsident) überschlägt sich quasi gerade in “grüner Rhetorik” und will jetzt sogar den Klimaschutz im Grundgesetz verankert wissen. Ausgerechnet der Söder. Das klingt so glaubwürdig, als würde Papst Franziskus den Zölibat abschaffen wollen. Wissen Sie warum ich dem Söder seinen plötzlichen Gesinnungswandel nicht abnehme? Weil beispielsweise „seine“ Landwirtschaftsministerin (in Bayern heißen die Staatsminister) ganz andere Töne anschlägt.