Ausgerechnet am „Tag des Artenschutzes“: Aufregung über „Lex Wolf“ von Svenja Schulze (SPD)

Ausgerechnet am Tag des Artenschutzes verkünde Umweltministerin Schulze (SPD), dass sie das Töten einer geschützten Art erleichtern will, äußerte die Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen-Bundestagsfraktion, Steffi Lemke, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) gegenüber. Das sei eine Breitseite gegen den Naturschutz, denn damit treffe Schulze nicht nur den Wolf, sondern auch andere geschützte Arten.

Die Grünen reagierten damit empört auf Pläne von Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD), den Abschuss von Wölfen zu erleichtern, obwohl ausgerechnet der Grüne Umweltminister Schleswig-Holsteins, Jan Philipp Albrecht, kürzlich eine zweifelhaften Wolfsabschussgenehmigung verlängerte (siehe hier!), was dieselben Gemüter seltsamerweise weniger erregte.

Für Wolfsexperte Ulrich Wotschikowsky ist die nun angekündigte „Lex Wolf” von Svenja Schulze erst einmal nichts Neues. Wichtig sei vor allem ein guter und umfassender Herdenschutz für Nutztiere. Und da nütze es auch nichts, wenn nur 80 % dieser Tiere geschützt seien.

Das sagte er dem SWR 3 in einem Interview, das Sie sich hier anhören können!


Quellen (beide abgerufen am 3. März):

(*1) kn-online.de am 3.3.2019: „Grüne empört über Wolfs-Abschusspläne von Umweltministerin Schulze“, hier der Link!

(*2) swr3.de am 3.3.2019: „Brauchen wir ein „Lex Wolf“? Wie gefährlich ist der Wolf tatsächlich?“


Beitragsfoto: Heiko Anders, www.andersfotografiert.com

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