Drohgebärden

Im “Netz” ist auf einer Jagdseite zu lesen, dass Mitglieder des Vereins Wolfsschutz-Deutschland e.V. als Reaktion auf eine mit einem Strick und einem Betongewicht tot aus dem Tagebausee Mortka im Landkreis Bautzen geborgene Wölfin (Wolfsmonitor berichtete, hier!) mit Hilfe von “Antiwilderer-Patrouillen” weitere illegale Wolfstötungen verhindern wollen.

Ein Sprecher des Kreisjagdverbands Bautzen erklärte, so ist derselben Meldung zu entnehmen, dass er den Jägern raten würde, die Beteiligten wegen Störung der Jagd anzuzeigen, sollten sie solche Patrouillen antreffen.

Auf einer Facebook-Seite von Wolfsbefürwortern wird demgegenüber empfohlen, den entsprechenden Jäger in diesem Fall auf Grundlage des § 240 Strafgesetzbuch (Nötigung) ebenfalls anzuzeigen.

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Quelle: Jagderleben.de: „Wolfsschützer laufen Patrouillen“ von Sascha Bahlinger am 30.07.2018