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Rätsel um Wolfsattacke gelöst

Erinnern Sie sich noch an die Meldung einer Wolfsattacke auf eine Joggerin in der Oberlausitz bei Bautzen? Wolfsmonitor berichtete vor wenigen Tagen darüber (hier!) Der Vater einer joggenden Ärztin berichtete davon, dass das Tier auf die Frau zu gerannt und ihr „zwischen die Beine gegangen“ sei. Der Sachverhalt konnte jetzt aufgeklärt werden.

Umstrittener Kabinettsbeschluss

Der gestrige Beschluss des Bundeskabinetts sieht u.a. vor, Wölfe künftig leichter abschießen zu können, sofern sie Nutztiere reißen. Die zuständigen Landesbehörden müssten dem allerdings vorher zustimmen. Ein Abschuss von Wölfen soll dem Beschluss nach künftig auch dann möglich sein, wenn nicht klar ist, welches Tier für einen Riss verantwortlich ist. Demzufolge können Wölfe in einer Region so lange geschossen werden, bis es keine Übergriffe mehr gibt – selbst wenn dafür ein ganzes Rudel getötet werden muss.

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): “Abschüsse von Wolfsrudeln müssen verhindert werden”

Vom BUND ist heute folgende Pressemeldung zu vernehmen:

“BUND kritisiert geplante Änderung des Naturschutzgesetzes – Abschüsse von ganzen Wolfsrudeln müssen verhindert werden”

Berlin. Anlässlich der anstehenden politischen Entscheidungen rund um den Wolf fordert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) den Fortbestand des Artenschutzrechtes.

Referentenentwurf: Unschuldige Wölfe im Visier

Medienmeldungen zufolge soll es jetzt offensichtlich schnell gehen: Einem Entwurf von Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) zufolge sollen einzelne Wölfe eines Rudels künftig auch dann getötet werden dürfen, wenn nicht klar ist, welcher Wolf genau einen Riss verursacht hat – und zwar „bis zum Ausbleiben von Schäden“. So meldet es beispielsweise „swp.de“.

Übertrieben emotionale Wolfshysterie

Die wenigsten Schafe sterben durch Beutegreifer, das wird von der gegen den Wolf argumentierenden Seite häufig verschwiegen. Beim Thema Wölfe – politisch aufgeladen wie nie – wird insbesondere von einschlägigen Gruppierungen, Verbänden und Parteien weniger aufgrund von Fakten als vielmehr auf Basis von Emotionen diskutiert. Und das nicht nur in Deutschland, sondern auch bei unseren Nachbarn.