Wanderwolf läuft bis nach Dänemark

Der nachfolgend verlinkte Beitrag zeigt einen der Gründe, warum die politisch immer wieder mal geforderten „wolfsfreien Zonen“ unter Fachleuten wenig Begeisterung wecken: Weil dadurch die Wanderungen der Jungwölfe und damit ihres „genetischen Austauschpotenzials“ unterbrochen oder sogar ganz verhindert werden, was die genetische Verinselung der standorttreuen Familien begünstigen und die Wiederbesiedelung der Beutegreifer in ganz Mitteleuropa in Gänze hemmen würde.

Der Wolfsrüde mit der wissenschaftlichen Bezeichnung „GW781m“, in der Lübtheener Heide geboren, wanderte von dort bis zur nördlichsten Stadt Dänemarks. Nach Skagen also, wo Skagerrak und Kattegat zusammenfließen.

Das sind auf direktem Weg immerhin rund 600 Kilometer. Dort angekommen, scheint der Wolf nun in einem festen Gebiet zu patrouillieren und nach einer Partnerin zu suchen.

Den Weg des Wolfes können Sie unter Nutzung dieses Links nachverfolgen!


Quelle: ndr.de am 25.12.2018: „Wolf GW781m: Von Mecklenburg bis nach Skagen“ von Daniel Kummetz, Jörn Schaar, Jörg Jacobsen, abgerufen am 25.12.2018


Beitragsfoto: Heiko Anders, www.andersfotografiert.com

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