Umweltminister Olaf Lies – Wolfsmonitor

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Geschossener Wolf, Cancel Culture und staatliche Geheimniskrämerei

Im Dreieck der niedersächsischen Landkreise Emsland, Osnabrück und Cloppenburg wurde in der Nacht zum Donnerstag – koordiniert von den drei örtlich zuständigen Kreisjägermeistern – eine Wölfin erlegt.

Grüne: Niedersachsens Wolfsjagd fast doppelt so teuer wie gesamter Schadenersatz

Das Umweltministerium räumt in der Antwort auf eine aktuelle Anfrage der Grünen die weitgehende Aussichtslosigkeit der Jagd auf den Rodewalder Rüden ein, weil die Fallen vom LAVES bislang nicht genehmigt wurden und keine Besenderung erfolgt ist. Gleichzeitig übersteigen die Kosten der Jagd auf das Einzeltier alle Schäden durch Wölfe im ganzen Land.

Verlässt der Olaf sein „sinkendes Schiff“?

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern und mehrere Gazetten veröffentlichten es bereits: Niedersachsens amtierender Umweltminister Olaf Lies scheint sein Amt aufzugeben und als Chef-Lobbyist zum Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) zu wechseln. Für das Wolfsmanagement in Niedersachsen wäre das kein Verlust. Im Gegenteil!

Ein Hauch von Doppelmoral

Es sei an der Zeit, dass endlich alle „abrüsten“, wird der niedersächsische Umweltminister Olaf Lies im Zusammenhang mit einer kürzlich im Kreis Gifhorn gefundenen illegal getöteten Wölfin zitiert. Dabei meint er die Wolfsbefürworter und –gegner, die – so Lies – oftmals in einem Ausmaß reagierten, wie es dem jeweiligen Anlass nach nicht gerechtfertigt sei.

SPD-Wahlschlappe in Niedersachsen: Genehmigung für Wolfsabschuss dennoch verlängert

Halten wir einmal fest: Die bis Ende Mai befristete artenschutzrechtliche Genehmigung zur Entnahme des Wolfsrüden “GW717m” (Rodewalder Rüde) wurde jetzt erneut bis Ende Juni verlängert. Das meldete gestern das niedersächsische Umweltministerium, dem der SPD-Mann Olaf Lies als Minister vorsteht. Dieser Minister betreibt also weiterhin – unter offenkundiger Ausblendung höchst relevanter Fakten, so Experten – aktive Wolfsabschusspolitik.

NABU, WWF und IFAW: Harsche Kritik am behördlichen Wolfsmanagement beim Rodewalder Rüden

NABU, WWF und IFAW kritisieren die Entscheidung des niedersächsischen Landesumweltministeriums, die Abschussgenehmigung des Rodewalder Wolfsrüden mit der Bezeichnung „GW717m“ erneut zu verlängern. Laut Medienberichten spielt Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies mit dem Gedanken, Wölfe auch ohne individuelle Zuordnung abschießen lassen zu wollen.