Bayern: Platzverweis für Wölfe?

Die aktuelle Subventionspolitik erhalten, Umweltauflagen ablehnen und den Artenschutz hinten anstellen, so klingen aktuell die Wahlkampfversprechen von Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber. Der Otter sei zudem in ihren Augen ein „blutrünstiger Mörder“ und der Wolf habe keinen Platz in Bayern, so die Ministerin.

Von den Verbrauchern forderte sie am Wochenende in Wackersdorf dennoch, die Wertschätzung gegenüber den auf konventionellem Weg erzeugten Lebensmitteln auch mit mehr Geld zu fördern.

Doch immer mehr Konsumenten denken gar nicht daran und auch so mancher Bauer zweifelt an solchen Worten. Denn gerade die von Kaniber propagierte Politik ist es, die zu Lasten des Images der Bauern geht (siehe beispielsweise hier!, hier! oder hier!).

Das einfach zu ignorieren dürfte sich als weiterer Webfehler im Wahlkampf der CSU erweisen!


Quellen (alle abgerufen am 26.9.2018):

(*1) otv.de am 25.9.2018: „Wackersdorf: Vorrang für die Landwirtschaft“, hier der Link!

(*2) svz.de am 14.9.2018: „Wir stehen immer am Pranger“

(*3) wormser-zeitung.de am 22.9.2018: „Vorurteile und falsche Vorstellungen: Landwirte in Rheinland-Pfalz fühlen sich verunglimpft“, von Mario Thurnes

(*4) euractiv.de am 15.8.2018: „Die Bauern werden älter, der Nachwuchs will nicht“ von Pavla Hosnedlová


Beitragsfoto: Heiko Anders, www.andersfotografiert.com

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