Der Wolf: Eine Einschätzung vom Vorsitzenden der Ziegenfreunde Bermersbach

900 Euro für einen Herdenschutzhund…monatlich!?!,…und „wir können nichts dagegen tun“? Die Einschätzungen von Hans-Jörg Wiederrecht, dem Vorsitzenden der Ziegenfreunde Bermersbach, gehen offenbar selbst „komplett an der Realität vorbei“.

Da der nachfolgend verlinkte Artikel demnach keinen verlässlichen Informationswert und damit keinerlei Nutzen bietet, sondern ausschließlich das Glaubensbekenntnis des interviewten Herrn Wiederrecht widerspiegelt, fragt man sich zwangsläufig, was er eigentlich bezwecken soll.

Übrigens: Noch in jedem Land, in dem es ohne Unterbrechung Wölfe gab, gibt es auch heute noch Weidetierhaltung. Nur vielleicht etwas anders, als Herr Wiederrecht sich vorzustellen vermag. Ein Problem, das die von ihm gescholtenen “Städter” offenbar nicht haben.

Dem Leser also ungeprüft irgendwelche aufgeschnappten Plattitüden ohne echten Informationswert brühwarm zu präsentieren („Wenn die Weidetierhalter aufhören, wächst unsere Landschaft zu“), ist auch von der Redaktion noch lange keine nennenswerte journalistische Leistung.

Also Dominic Körner: Warum nicht mal in Ihrem Blatt einen Schäfer aus einem Wolfsgebiet präsentieren, der seit Jahren keinerlei Verluste durch Wölfe zu verzeichnen hat? Der könnte Ihnen zum Beispiel auch verraten, was ein Herdenschutzhund tatsächlich kostet. Monatlich…

Hier geht es zum kritisierten Beitrag auf „Badische neueste Nachrichten“, hier der Link!


Quelle: bnn.de, Dominic Körner am 9.8.2018: “Wolfsprävention „komplett an der Realität vorbei“, abgerufen am 9.8.2018


Beitragsfoto: Heiko Anders, www.andersfotografiert.com

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