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Waldwahrheiten

Vorhin schlug ich eine Zeitung auf und las, dass sich die niedersächsischen Landtagsabgeordneten Hermann Grupe (FDP), Stefan Wirtz (AfD), Helmut Dammann-Tamke (CDU) und sogar der Grünen-Abgeordnete Christian Meyer mit Niedersachsens Agrarministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) augenblicklich bei einer Sachfrage einig zu sein scheinen. Das macht hellhörig. Und manchen Beobachter skeptisch.

Rhetorische Brandstifter – die Zweite!

Ich hatte mich erst kürzlich über AZ-Online-Leserbriefschreiber Ulrich Merz echauffiert, weil er sich öffentlich über andere Leserbriefschreiber aufregte. Die unterstellten einem Täter, der eine Wölfin nicht nur illegal erschossen, sondern augenscheinlich auch elendig gequält haben soll, „kriminelle Energie“, was Merz nervte (hier!).

Die “Seniorenpartei” und die “Giftigen“…

„Die Giftigen“ waren dem Aufruf des Sottrumer Gemeindeverbandes der Christdemokraten (CDU) zur Diskussion des Wolfgeschehens so kurz vor den EU-Wahlen ferngeblieben. Mit dieser „toxischen“ Bezeichnung waren wohl die Wolfsbefürworter gemeint, doch den meisten von ihnen dürften die schlichten und einsilbigen Salven der überaus bekannten Wolfsbedenkenträger Dammann-Tamke und Ehlen eh hinlänglich bekannt sein.

Die Falschaussagen des Jägerpräsidenten

Helmut Dammann-Tamke, Präsident der Landesjägerschaft Niedersachsen sowie Landtagsabgeordneter und auch auf dieser Webseite aufgrund zweifelhafter Äußerungen zum Wolf kein Unbekannter, behauptete im Februar in der Kreiszeitung Wochenblatt, dass die russischen Truppen aus dem ehemaligen Ostblock seinerzeit Wolfshybriden ausgewildert haben könnten.

Das „unwürdige, populistische und fachlich durch nichts begründete Gerede“ des Jägerpräsidenten

Gemeint ist mit diesen Worten der niedersächsische Jägerpräsident Helmut Dammann-Tamke, der außerdem CDU-Landtagsabgeordneter im niedersächsischen Landtag ist. Dammann-Tamke, der die Arbeit des wissenschaftlich renommierten Senckenberg-Instituts im Zusammenhang mit dem angezweifelten, weil nicht nachweisbaren Wolfsübergriff auf einen Friedhofsgärtner bei Steinfeld (niedersächsischer Landkreis Rotenburg) arg kritisierte (WM berichtete, hier!), sei an einer Lösung von Konflikten mit den Wölfen …„vermutlich gar nicht interessiert”.

Jägerpräsident kritisiert Arbeit des Senckenberg-Instituts harsch

Man glaubt, im falschen Film gelandet zu sein: Helmut Dammann-Tamke (CDU), Landtagsabgeordneter in Niedersachsen und Präsident der Landesjägerschaft dort, glaubt im Falle des nicht nachgewiesenen Wolfsübergriffs auf einen Friedhofsmitarbeiter im Landkreis Rotenburg offenbar, das wissenschaftlich renommierte Senckenberg-Institut verantwortlich machen zu müssen.