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Übertrieben emotionale Wolfshysterie

Die wenigsten Schafe sterben durch Beutegreifer, das wird von der gegen den Wolf argumentierenden Seite häufig verschwiegen. Beim Thema Wölfe – politisch aufgeladen wie nie – wird insbesondere von einschlägigen Gruppierungen, Verbänden und Parteien weniger aufgrund von Fakten als vielmehr auf Basis von Emotionen diskutiert. Und das nicht nur in Deutschland, sondern auch bei unseren Nachbarn.

Guter Herdenschutz: Seit 2013 keine Schäden mehr durch Wölfe

Schaut man sich die Lage in der Schweiz an, stellt man eindrücklich fest, dass es offenbar dort, wo Herdenschutzmaßnahmen richtig und konsequent umgesetzt werden, auch mitten im Wolfsgebiet möglich ist, Schafe erfolgreich zu sömmern! Und das allen Unkenrufen derer zum Trotze, die behaupten, wirksamer Herdenschutz sei in den Alpen gar nicht möglich.

Schweiz beantragt Minderung des Schutzstatus des Wolfs

Obwohl in der Schweiz heute nur etwa 3 bis 4 Wolfsrudel (also rd. 30 – 40 Wölfe) gezählt werden, hat das Bundesamt für Umwelt (BAFU) im Auftrag der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie (UREK) des Ständerats nun beim Ständigen Ausschuss der Berner Konvention beantragt, den Schutzstatus der “Grauen” künftig nicht mehr in Anhang II «streng geschützt», sondern in Anhang III «geschützt» zu führen.

Herdenschutzhunde dort nötig, wo Nutztiere mitten im Wolfsrevier gehalten werden

„Ein Elektrozaun muss im Wolfsgebiet – auch wenn  er nicht benutzt wird – ständig unter Strom stehen. Und erst, wenn der nicht mehr ausreicht, kommen die Nachtpferche und die Hirten zum Einsatz“, so Max A.E. Rossberg von der European Wilderness Society in dem Beitrag „Vom Umgang mit Wölfen“ auf „Radio FRO 105,0.

Völlig bedeutungslose Initiativen

Während der Rat der etwa 12.000-köpfigen Samtgemeinde Barnstorf (Niedersachsen) offenbar gerade versucht, sich mit einer rechtsunverbindlichen Anti-Wolfs-Resolution gegen die grauen Räuber zu positionieren und sich dabei auch nicht scheut, Unwahrheiten zu verbreiten (sinkende Akzeptanz der Grauen, die Weidetierhaltung steht vor dem Aus, etc.), steht anderswo, nämlich bei unseren Nachbarn in der Schweiz, nach Ansicht der «Gruppe Wolf Schweiz» die Volksinitiative «Für einen Kanton Wallis ohne Grossraubtiere» „vor einem Scherbenhaufen: