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Calanda-Wölfin vermutlich tot

Aus der Schweiz erreichte uns jetzt die Nachricht, dass die Calanda-Wölfin mit der wissenschaftlichen Kennung F07 vermutlich tot ist. Das gleichnamige Rudel trägt den Namen des Gebirgsmassivs im nördlichen Teil des Kantons Graubünden. Im Jahr 2012 pflanzte sich das Wolfspaar bestehend aus M30 und F07 erstmals fort. Über 40 Jungtiere des Paares erblickten in den Folgejahren das Licht der Welt.

Schweiz: 10.000 Franken für Hinweise, die zur Ergreifung des Val-d’Anniviers- Wolfswilderers führen

Im Walliser Tal Val d’Anniviers hat jemand vor einem Monat illegal eine ausgewachsene Wolfsfähe getötet. Es handelte sich dabei um einen von insgesamt etwa 30 Wölfen in der Schweiz, die dort in drei Wolfsfamilien (Rudeln) leben, dem Calanda-Rudel, dem Tessiner Morobbia-Rudel und seit 2016 auch dem Walliser Augstbordrudel.

Die “völlige Narrenfreiheit” des Wolfes und derer, die ihm an den Kragen wollen…

Die Rückkehr des Wolfes nach Baden-Württemberg ist bisher alles andere als eine Erfolgsgeschichte. Die letzte Wolfsichtung – von den Medien nach mehr als 150 Jahren entsprechend „gefeiert“ – liegt nun auch schon mehr als ein halbes Jahr zurück. Der damals nachgewiesene Wolf humpelte überdies auch noch (welch ein Omen!).

Das Jenseits der Wölfe: Speckkäferlarven und Präparatoren

Zwei Wölfe des Calanda-Rudels aus der Schweiz – Brüder aus dem nur rund 60 km südlich vom Bodensee lebenden Rudel – kamen 2015 bei Zusammenstößen mit Autos in Baden-Württemberg ums Leben.

Die beiden Wölfe sind jedoch nicht verschwunden – sie werden demnächst wieder auftauchen. In Museen. Einer als Skelett-Wolf, der andere als vollständiges Präparat.

Jetzt „nur“ noch ein Calanda-Jungwolf auf der offiziellen Abschussliste

Nach dem illegalen Abschuss eines Jungwolfes im Kanton Graubünden dürfen die zuständigen Jagdbehörden bis Ende März jetzt „nur“ noch einen anstatt zwei Jungwölfe des Calanda-Rudels töten. Das Kontingent wurde auf ein Tier reduziert, nachdem Unbekannte einen Wolf, dessen Kadaver im Oberengadin unter einer Brücke gefunden wurde, illegal mit Schrot erschossen hatten. Die Behörden vermuten, dass der erschossene Jungwolf aus dem Calanda-Rudel stammt.

Die umstrittene Abschussbewilligung wurde Ende des Jahres 2015 unter dem Widerstand der Naturschutzverbände erteilt und ist bis Ende März – also noch knapp zwei Wochen – gültig.

Meinungsspiegel – Wölfe im Januar

Das neue Jahr begann in punkto Wölfe in Deutschland vergleichsweise unruhig. Es waren vor allem zwei Ereignisse, die für Aufsehen sorgten und die Gemüter erregten. Ein Vorfall im Gartower Forst, ein zweiter in Wardböhmen bei Bergen. Sollten Sie als Leser dieses Blogs beide Ereignisse noch nicht kennen, schauen Sie sich bitte in den vorherigen Beiträgen um. Dort wurden beide Vorfälle ausführlich beschrieben und kommentiert.

Erneut also Unruhe in Niedersachsen. In den anderen Bundesländern war es zu Beginn des Jahres hingegen vergleichsweise ruhig.

International standen besonders Finnland und die Schweiz im öffentlichen Fokus. In Finnland