Monthly Archives: Juni 2019

Wolfschutzverein „entsetzt“ über Verbändevorschlag

Elf Verbände, darunter der BUND, der NABU und der WWF legten vergangenen Mittwoch einen gemeinsamen Vorschlag vor, wie man sich einen bundeseinheitlichen Herdenschutz vorstellen könnte und welche Kriterien ihrer Ansicht nach künftig zur Tötung von Wölfen angelegt werden sollten (WM berichtete, hier!). Der Verein Wolfsschutz Deutschland e. V. zeigt sich darüber entsetzt, nicht zuletzt, weil der nun vorgelegte Vorschlag aus Sicht des Vereins sogar die Empfehlung des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) bei der Zaunhöhe unterbietet.

Elf Verbände präsentieren gemeinsame Standards zum Schutz von Wolf und Weidetieren

Ein Bündnis aus elf Organisationen der Landwirtschaft und Nutztierhaltung, des Natur- und Tierschutzes sowie der Jagd hat gemeinsame Empfehlungen für einen bundeseinheitlichen Herdenschutz und Kriterien zur Tötung von auffälligen Wölfen vorgelegt. Auf einer Pressekonferenz am Mittwoch in Berlin kritisierten die Verbände, dass in dem Bereich oftmals eine praktische wie rechtliche Unsicherheit herrsche.

Dorsche, Heringe und Wölfe

Ein spektakuläres politisches Versagen in punkto Artenschutz kann man gerade in Mecklenburg-Vorpommern beobachten, wo Till Backhaus seit mehr als 20 Jahren Ministerposten für Landwirtschafts- und Umweltfragen bekleidet.

Analogien zur Fridays-for-Future-Bewegung, die derzeit lautstark auf der Straße beklagt, dass sogar als gesichert geltende wissenschaftliche Erkenntnisse kaum den aktuellen politischen Klimadialog einfärben, gibt es dabei wohl nicht rein zufällig.

Wanderverein fordert Regulierung von Wölfen

Die Funktionäre des Hauptvorstandes vom Schwarzwaldverein, dem ältesten Wandervereins Deutschlands und mit etwa 65.000 Mitgliedern auch einer der größten, veröffentlichten jetzt ein Positionspapier mit dem Titel „Wölfe im Schwarzwald“.

Vertrauensnotstand

Regierungskrise. Wieder einmal! Die deutsche Bevölkerung kann sich wohl – so zeichnet es sich ab – erneut einige Wochen und Monate auf SPD-Personaldebatten und Neuwahldiskussionen einstellen. Und mal ehrlich: Ist es überhaupt vorstellbar, dass ein neuer SPD-Vorstand – wie auch immer er aussieht – mit der Fortsetzung des „Nahles-Projektes GroKo“ der Öffentlichkeit glaubwürdig  einen „Neuanfang“ vermitteln kann? Das dürfte schwierig werden.

Ungleiche Zukunftsängste: Klimawandel und Wölfe

Hätten die Kabinettsmitglieder, die kürzlich den unsachlichen und leichtfertigen Beschluss zum Abschuss von rissverdächtigen Wölfen gefasst haben, genauso viel Angst vor den Folgen des Klimawandels wie vor dem bösen Wolf, dann sähe die Klimapolitik in Deutschland sicher viel konsequenter aus, kommentierte Manfred Niekisch von der Frankfurter Rundschau heute den Kabinettsbeschluss vom 22. Mai (weitere Infos hier!).