Archives

Elf Verbände präsentieren gemeinsame Standards zum Schutz von Wolf und Weidetieren

Ein Bündnis aus elf Organisationen der Landwirtschaft und Nutztierhaltung, des Natur- und Tierschutzes sowie der Jagd hat gemeinsame Empfehlungen für einen bundeseinheitlichen Herdenschutz und Kriterien zur Tötung von auffälligen Wölfen vorgelegt. Auf einer Pressekonferenz am Mittwoch in Berlin kritisierten die Verbände, dass in dem Bereich oftmals eine praktische wie rechtliche Unsicherheit herrsche.

Neun Verbände veröffentlichen verstörenden “Brief” an die 91. Umweltminister-Konferenz

Ein Bündnis aus Tierhaltern, Landwirten, Jägern und Naturschutz fordert anlässlich der Umweltministerkonferenz in Bremen mehr gesellschaftliche Zusammenarbeit beim Thema Wolf. Die Weidetierhaltung und der Artenschutz dürften nicht weiter gegeneinander ausgespielt werden, heißt es. “Wir lehnen jede Aufweichung des Artenschutzrechts ab, solange es dazu Alternativen gibt“, ist in dem offenen Brief des Bündnisses zu lesen. Der Brief im Wortlaut:

Seitenblick: Bauernverband fordert Tötung von bis zu 70 Prozent aller Wildschweine

Funktionäre des Deutschen Bauernverbands befürchten, dass die Afrikanische Schweinepest (ASP), die sich bereits seit einigen Jahren über Russland, das Baltikum und Polen in Richtung Westeuropa ausbreitet, demnächst nach Deutschland kommt und empfehlen deshalb nicht nur, bis zu 70 Prozent aller Wildschweine in Deutschland präventiv zu töten, sondern Jägern darüber hinaus sogar Abschussprämien zu zahlen.

Nach 25 illegal getöteten Wölfen in Deutschland: Jetzt 24-Stunden-Wilderei-Notrufhotline

„Jeder kann nun helfen, die Verfolgung streng geschützter Tierarten in Deutschland zu bekämpfen. Beim Pilze sammeln, auf Wanderungen, beim Radfahren oder bei Unternehmungen in der Natur: Niemand sollte sich scheuen, bei einer verdächtigen Entdeckung aktiv zu werden”, heißt es in einer aktuellen Pressemeldung des WWF in Deutschland. “Machen Sie Fotos und melden Sie ihre Beobachtung an den WWF Wilderei-Notruf.” Die vollständige Meldung des WWF im Wortlaut: