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Herdenschutz ohne Hund ist Schund

Nachklapp: „Jagen ohne Hund ist Schund“, heißt es gelegentlich unter Waidmännern. Aber auch abgewandelt auf den Herdenschutz vor Beutegreifern macht diese Binse durchaus Sinn. Denn auch der Spruch „Herdenschutz ohne Hund ist Schund“ hat erfahrungsgemäß seine Berechtigung.

Umweltminister in Potsdam: “Weniger Wölfe bringen nicht weniger Probleme.”

Brandenburgs Schäfer Knut Kucznik brachte die Absurdität der zuletzt immer wieder vom Deutschen Jagdverband (und kürzlich sogar im niedersächsischen Koalitionsvertrag) formulierten Forderung, Wölfe dem Jagdrecht zu unterstellen, mit wenigen Worten auf den Punkt: „Weniger Wölfe bringen nicht weniger Probleme.”

Eselei mit Eseln

Knut Kucznik, der Vorsitzende des Schafzuchtverbandes Berlin-Brandenburg, ist überzeugt: „Wer einen Esel zum Herdenschutz einsetzt, ist selbst ein Esel.“ Ein hart formulierter Kommentar, probiert man doch im Cuxland in Niedersachsen gerade die Tauglichkeit von Herdenschutzeseln im Wolfsgebiet aus.