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Die Klamottenkiste des Reiterpräsidenten

Er wohnt nicht nur in einem Märchenschloss, nun präsentiert er sich auch noch als Märchenonkel. Die Rede ist vom Präsidenten der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), Breido Graf zu Rantzau. In einem Interview, das er jetzt mit den Kieler Nachrichten führte, heißt es, er kämpfe bereits seit Jahren gegen eine „Lobby der Wolfsbefürworter“.

Präsident der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) bemängelt falsch verstandenen Naturschutz

Im Editorial der Juli-Ausgabe der Mitgliederzeitschrift der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), dem Dachverband vieler Züchter, Reiter, Fahrer und Voltigierer mit immerhin rund 720.000 angeschlossenen Mitgliedern in Deutschland, meldet sich nun auch der Präsident, Breido Graf zu Rantzau, zum Thema Wolf zu Wort (hier der öffentlich zugängliche Link auf das Interview).
Er stellt fest, dass bereits über 50 Schafe gerissen wurden. Und, so schreibt er weiter: „…ist es falsch verstandener Naturschutz, das Tier zu verharmlosen und in einer dicht besiedelten Kulturlandschaft heimisch werden zu lassen. Den ungefährlichen Wolf, der dem Menschen fern bleibt und nicht seinem Jagdtrieb nachgeht, wird es niemals geben.“