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NABU Schleswig-Holstein: Fragwürdige Stellungnahme

Im Rahmen einer Stellungnahme versucht der NABU in Schleswig-Holstein nun umfänglich zu begründen, warum er für den Abschuss des Pinneberger Wolfs mit der Kennung GW924m gestimmt hat. Dabei werden allerdings einige nicht unwesentliche Fakten einfach ignoriert. Das Schlechte daran: Erste Mitglieder haben bereits angekündigt, den NABU-Schleswig-Holstein zu verlassen, um sich eine verlässlichere Wolfsschutz-Heimat zu suchen. Das Gute: Es gibt mit der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe und dem Freundeskreis freilebender Wölfe durchaus echte Alternativen! Auch der BUND in Schleswig-Holstein sprach sich gegen die “politisch motivierte” Tötung aus. Und der WWF bezeichnete die Abschusspläne als “Schnellschuss”…

Ergebnis der Untersuchung aus Goldenstedt liegt vor

Ein Anwohner hatte Ende Januar im Süden Barnstorfs (Niedersachsen) einen leblosen Wolf im Gleisbett gefunden und die Polizei verständigt. Nach Einschätzung eines örtlichen Wolfsberaters sprachen alle Anzeichen dafür, dass es sich bei dem tot aufgefundenen Wolf um das Vatertier der Goldenstedter Welpen handeln könnte (Wolfsmonitor berichtete, hier!).

Toter Wolf bei Barnstorf gefunden: Goldenstedter Wölfin jetzt ohne Partner?

Nach Einschätzung eines örtlichen Wolfsberaters sprechen alle Anzeichen dafür, dass es sich bei einem heute im Süden Barnstorfs tot aufgefundenen Wolf um das Vatertier der Goldenstedter Welpen handeln könnte. Ein Anwohner hatte am Mittwochmorgen den leblosen Wolf im Gleisbett liegen sehen und die Polizei verständigt.

Fast 160.000 Unterschriften zur Rettung des Goldenstedter Wolfsrudels

Nicht nur Ludger, Sarah und Tanja aus Deutschland, nein auch Elena aus Italien, Dave aus den Niederlanden, Cheryl aus Pennsylvania und Alejandra aus Texas unterzeichneten sie: Die Online-Petition, um die Goldenstedter Wölfin, ihren Gefährten sowie ihren Nachwuchs vor einer möglichen Entnahme zu retten.

Goldenstedter Wölfin ist…”nicht als auffällig zu betrachten”!

Gestern, am 21.September 2017, veröffentlichte das Niedersächsische Umweltministerium (MU) im Rahmen mehrerer Pressemitteilungen eine Antwort auf die mündliche Anfrage mehrerer Landtagsabgeordneten, wann das Goldenstedter Rudel entnommen werden muss (im Wortlaut):

Goldenstedt: Sechs Wolfswelpen und zahlreiche Bedenken

Wolfsnachwuchs in Barnstorf: Sechs Welpen haben die Goldenstedter Wolfsfähe und ihr Partner heuer offenbar zu versorgen. Der Jäger und SPD-Kreistagsabgeordnete Friedrich Iven will die Tiere sogar mit eigenen Augen gesehen haben. Verwendungsfähige Monitoring-Nachweise liegen dem Wolfsbeauftragten der Landesjägerschaft Niedersachsen, Raoul Reding, bisher allerdings nur über vier Welpen aus dem Landkreis Diepholz vor.