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NABU Schleswig-Holstein: Fragwürdige Stellungnahme

Im Rahmen einer Stellungnahme versucht der NABU in Schleswig-Holstein nun umfänglich zu begründen, warum er für den Abschuss des Pinneberger Wolfs mit der Kennung GW924m gestimmt hat. Dabei werden allerdings einige nicht unwesentliche Fakten einfach ignoriert. Das Schlechte daran: Erste Mitglieder haben bereits angekündigt, den NABU-Schleswig-Holstein zu verlassen, um sich eine verlässlichere Wolfsschutz-Heimat zu suchen. Das Gute: Es gibt mit der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe und dem Freundeskreis freilebender Wölfe durchaus echte Alternativen! Auch der BUND in Schleswig-Holstein sprach sich gegen die “politisch motivierte” Tötung aus. Und der WWF bezeichnete die Abschusspläne als “Schnellschuss”…

Wolfsfonds springt in Schleswig-Holstein ein!

Schäfer Jan Siebels aus Blumenthal in Schleswig-Holstein hatte im Jahr 2015 zweimal unter Wolfsübergriffen zu leiden. Zahlreiche seiner Schafe wurden dabei getötet oder mussten aufgrund ihrer Verletzungen erlöst werden.

Der gemeinsame Wolfsgarantiefonds, den der Freundeskreis freilebender Wölfe, der NABU Schleswig Holstein, der WWF, die Klara-Samariter-Stiftung, die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein und der Wildpark Eekholt bereits im Jahr 2010 gründeten, hat ihm nun den entstandenen finanziellen Schaden, der aufgrund einer EU-Verordnung durch die so genannten De-minimis-Regelung wegen bestehender Höchstgrenzen für Schadensausgleichszahlungen nicht gedeckt war, erstattet. Immerhin 3.877 Euro!

Nach der EU-Regelung dürfen einem Tierhalter innerhalb von drei Jahren maximal