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Zwei weitere Wölfe getötet (Ergänzung: Leider doch drei…)

Vorletzte Woche kostete der Straßenverkehr drei Wölfen das Leben, letzte Woche zwei Wölfen (Wolfsmonitor berichtete, hier!). In dieser Woche wurden zwei weitere Verkehrsunfälle bekannt, bei denen Wölfe zu Tode kamen.

Der besenderte Wolfsrüde “Anton” ist tot

Insgesamt sechs Wölfe wurden im Rahmen des „Wolfstelemetrieprojektes“ in Mecklenburg-Vorpommern bislang besendert. Wolf „Arno“ wurde ein Jahr nach der Besenderung im Jahr 2016 illegal erschossen, Wölfin „Naja“ wanderte zuletzt bis nach Belgien. Der junge Rüde „Anton“ (wissenschaftliche Bezeichnung WR6), der sich zuletzt im niedersächsischen Burgdorfer Holz angesiedelt hatte, ist nun nach einem Zusammenstoß mit einem Auto neben der Fahrbahn qualvoll verendet.

Mecklenburg-Vorpommern: Verbleib des Lübtheener Rudels derzeit unklar

Das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt in Mecklenburg-Vorpommern (LM) informiert:

“Wolfsrudel teilen Territorien neu auf”

“Bei den in Mecklenburg-Vorpommern siedelnden Wolfsrudeln gibt es offenbar Veränderungen hinsichtlich der Aufteilung der Territorien. Aktuell sind in Mecklenburg-Vorpommern zwei Wolfsrudel als dauerhaft ansässig nachgewiesen, und zwar in der Kalißer Heide und der Ueckermünder Heide.

Jetzt bestätigt: Wölfin “Naya” wandert bis kurz vor Brüssel

Als uns vor wenigen Tagen die Meldung erreichte, dass ein besenderter Wolf aus Mecklenburg-Vorpommern bis nach Lüttich in Belgien gewandert ist, vermuteten wir bereits, dass es sich dabei entweder um „Naya“ oder „Emma“ handeln müsse, da „Arno“ bereits Ende 2016 illegal erschossen wurde (siehe hier!). Jetzt bestätigt eine Pressemeldung: Es war Naya. Die Meldung im Wortlaut:

Erst neun “erwachsene” Wölfe in Mecklenburg-Vorpommern?!

Mecklenburg-Vorpommerns Umwelt- und Agrarminister Till Backhaus (SPD) schätzt nach dpa-Angaben den Wolfsbestand in Deutschland auf etwa 650 Tiere. Bei einem Bestand von 1000 Wölfen, so heißt es weiter, gingen Experten von einer „guten genetischen Vielfalt“ aus.