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Zwei weitere Wölfe getötet (Ergänzung: Leider doch drei…)

Vorletzte Woche kostete der Straßenverkehr drei Wölfen das Leben, letzte Woche zwei Wölfen (Wolfsmonitor berichtete, hier!). In dieser Woche wurden zwei weitere Verkehrsunfälle bekannt, bei denen Wölfe zu Tode kamen.

Wanderwölfe

Die Wanderwölfe sind gerade wie in jedem Jahr unterwegs: Zwischen Albersloh und Sendenhorst in Nordrhein-Westfalen fotografierte Daniel Schuhmacher gestern Vormittag ein vermeintliches Exemplar auf einem Acker. Das Landesumweltamt (LANUV) bestätigte später, dass das Foto tatsächlich einen Wolf zeigt und merkte außerdem an, dass man dort in diesen Wochen vermehrt mit Wolfsmeldungen und -nachweisen rechne.

GzSdW und Freundeskreis freilebender Wölfe: Sächsisches Umweltministerium bringt Konsens in Gefahr!

Gemeinsame Erklärung von Freundeskreis freilebender Wölfe e.V. und Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e.V. (1. November 2017, im Wortlaut):

“Managementpläne anwenden und weiterentwickeln”

“In vielen Bundesländern sind unter Einbindung von Nutztierverbänden, Jägerschaften, Naturschutzverbänden und Vereinen Managementpläne zum Umgang mit dem Wolf erarbeitet worden.

Calanda-Wölfe haben zum sechsten Mal Nachwuchs – neues Rudel in Gifhorn

Die Wölfe am Calanda-Massiv in der Schweiz haben zum sechsten Mal Nachwuchs. Das belegen Fotofallenbilder, auf denen offenbar acht Jungtiere zu sehen sind, wie das Bündner Amt für Jagd am Montag mitteilte. (*1)

Saisonbedingter Anstieg von Nutzierrissen durch Wölfe

„Der aktuell zu beobachtende Anstieg der Nutztierrisse im Spätsommer / Herbst entspricht dem typischen saisonalen Muster, das sowohl aus Deutschland als auch aus anderen europäischen Wolfsgebieten bekannt ist“, heißt es auf der Webseite der „Wolfsregion Lausitz“.

Und weiter: „Demnach finden in dieser Jahreszeit in der Regel die meisten Übergriffe statt, was zum einem vermutlich mit dem erhöhten Nahrungsbedarf der schon fast ausgewachsenen Wolfswelpen zusammenhängt.

3 Antworten von David Gerke

David Gerke (30), Schafhirte und Jäger aus Zuchwil in der Schweiz, ist Präsident der „Gruppe Wolf Schweiz (GWS)“, die sich als „politische Stimme der Großraubtiere “versteht (*1). Der Verein, der nach einem Besuch von Wolfsinteressierten beim weltweit bekannten Wolfsforscher Erich Klinghammer in den USA im Jahr 1997 gegründet wurde, hat sich zum Ziel gesetzt, Hintergrundinformationen über das Verhalten, die Vorkommen und die Ökologie des Wolfes in der Schweiz zugänglich zu machen. Die GWS arbeitet dabei eng mit zahlreichen Fachleuten und den Medien zusammen. So ist es dem Verein möglich, wissenschaftlich fundiertes Know-how zu veröffentlichen.

Ende Dezember 2015 stimmte das Bundesamt für Umwelt (BAFU) in der Schweiz dem Gesuch der Kantone St. Gallen und Graubünden um Abschussbewilligung von zwei Jungwölfen aus dem Calandarudel – einem von insgesamt zwei Wolfsrudeln in der Schweiz – zu. Begründet wurde dies