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NABU, WWF und IFAW: Harsche Kritik am behördlichen Wolfsmanagement beim Rodewalder Rüden

NABU, WWF und IFAW kritisieren die Entscheidung des niedersächsischen Landesumweltministeriums, die Abschussgenehmigung des Rodewalder Wolfsrüden mit der Bezeichnung „GW717m“ erneut zu verlängern. Laut Medienberichten spielt Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies mit dem Gedanken, Wölfe auch ohne individuelle Zuordnung abschießen lassen zu wollen.

Die Wolfsmonitor-Retrospektive auf das Wolfsjahr 2018 – Teil 4 – April

Anfang April 2018 veröffentlichte Wolfsmonitor Auszüge aus einem Interview, in dem der Leiter der Konrad-Lorenz-Forschungsstelle in Grünau und Wolfsforscher Kurt Kotrschal mit dem Missverständnis aufräumte, dass aufgrund der „Wolfsdichte“ einer Region irgendwelche ominös begründeten Wolfsabschüsse notwendig seien.

NABU: Alarmierende Zunahme illegaler Wolfstötungen

73 Wolfsrudel, 30 Wolfspaare und drei territoriale Einzeltiere –  das sind die vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) offiziell vorgelegten Bestandszahlen von Wölfen in Deutschland aus dem Monitoringjahr 2017/18, das am 30 April 2018 endete. Der NABU kommentierte die Zahlen nun. Der Kommentar im Wortlaut:

Wolf heute bei Verkehrsunfall getötet

Ein Wolf ist heute Morgen in Wiesenau (Landkreis Oder-Spree im Osten Brandenburgs) bei einer Kollision mit einem Auto getötet worden, wie die Polizeidirektion Ost heute mitteilte. Damit wurden bereits 21 Wölfe in diesem Jahr in Brandenburg tot aufgefunden, wie das Landesamt für Umwelt RTL auf Nachfrage mitteilte.

Reaktion auf Bundesratsinitiative: “Minister sollten der Gesellschaft nichts vorgaukeln!”

Mit der Bundesratsinitiative, die Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies zusammen mit den zuständigen Ministern Jörg Vogelsänger (Brandenburg, ebenfalls SPD) und Thomas Schmidt (Sachsen, CDU) heute einbrachte, wolle er – so ist einer entsprechenden Pressemeldung aus Hannover zu entnehmen, den „Konflikt von Weidetierhaltern und Artenschützern auflösen!“

Brandenburg: Vorhersehbarer Ärger?

Der Streit in Brandenburg zwischen NABU, Bauernbund und Schäfer Marc Mennle gewinnt in ungewöhnlicher Form an Schärfe. Schon viel früher war allerdings vorauszusehen, dass es über kurz oder lang aufgrund der dort gültigen Wolfsverordnung Ärger geben könnte. Warum? Sie weist aus Sicht Wolfsmonitors einige erkennbare Schwachpunkte auf…