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Wolfsalarm beim NABU

Der Änderungsentwurf des Bundesnaturschutzgesetzes zum Wolf, der demnächst im Bundestag beschlossen werden könnte, sei eine “bürokratische Mogelpackung“. Angepriesen werde die Änderung allerdings als “Hilfe für Weidetierhalter”. Alarmierend sei zudem, dass die vorgesehene Änderung auch für viele andere streng geschützten Wildtiere gelten würde, so dass künftig auch diesen der leichtere Abschuss droht.

Wolfschutzverein „entsetzt“ über Verbändevorschlag

Elf Verbände, darunter der BUND, der NABU und der WWF legten vergangenen Mittwoch einen gemeinsamen Vorschlag vor, wie man sich einen bundeseinheitlichen Herdenschutz vorstellen könnte und welche Kriterien ihrer Ansicht nach künftig zur Tötung von Wölfen angelegt werden sollten (WM berichtete, hier!). Der Verein Wolfsschutz Deutschland e. V. zeigt sich darüber entsetzt, nicht zuletzt, weil der nun vorgelegte Vorschlag aus Sicht des Vereins sogar die Empfehlung des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) bei der Zaunhöhe unterbietet.

Elf Verbände präsentieren gemeinsame Standards zum Schutz von Wolf und Weidetieren

Ein Bündnis aus elf Organisationen der Landwirtschaft und Nutztierhaltung, des Natur- und Tierschutzes sowie der Jagd hat gemeinsame Empfehlungen für einen bundeseinheitlichen Herdenschutz und Kriterien zur Tötung von auffälligen Wölfen vorgelegt. Auf einer Pressekonferenz am Mittwoch in Berlin kritisierten die Verbände, dass in dem Bereich oftmals eine praktische wie rechtliche Unsicherheit herrsche.

NABU, WWF und IFAW: Harsche Kritik am behördlichen Wolfsmanagement beim Rodewalder Rüden

NABU, WWF und IFAW kritisieren die Entscheidung des niedersächsischen Landesumweltministeriums, die Abschussgenehmigung des Rodewalder Wolfsrüden mit der Bezeichnung „GW717m“ erneut zu verlängern. Laut Medienberichten spielt Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies mit dem Gedanken, Wölfe auch ohne individuelle Zuordnung abschießen lassen zu wollen.

Die Wolfsmonitor-Retrospektive auf das Wolfsjahr 2018 – Teil 4 – April

Anfang April 2018 veröffentlichte Wolfsmonitor Auszüge aus einem Interview, in dem der Leiter der Konrad-Lorenz-Forschungsstelle in Grünau und Wolfsforscher Kurt Kotrschal mit dem Missverständnis aufräumte, dass aufgrund der „Wolfsdichte“ einer Region irgendwelche ominös begründeten Wolfsabschüsse notwendig seien.

NABU: Alarmierende Zunahme illegaler Wolfstötungen

73 Wolfsrudel, 30 Wolfspaare und drei territoriale Einzeltiere –  das sind die vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) offiziell vorgelegten Bestandszahlen von Wölfen in Deutschland aus dem Monitoringjahr 2017/18, das am 30 April 2018 endete. Der NABU kommentierte die Zahlen nun. Der Kommentar im Wortlaut: