Category Archives: Hintergründe

Ominöser Wolfsschwund im Emsland

Merkwürdig kommt dem emsländischen Wolfsberater Björn Wicks die Tatsache vor, dass seit 2013 zwar acht verschiedene Wölfe im zweitgrößten Landkreis Deutschlands genetisch festgestellt wurden, diese aber – obwohl dabei von durchziehenden Tieren ausgegangen werden kann – woanders nicht wieder auftauchten.

Herdenschutz ohne Hund ist Schund

Nachklapp: „Jagen ohne Hund ist Schund“, heißt es gelegentlich unter Waidmännern. Aber auch abgewandelt auf den Herdenschutz vor Beutegreifern macht diese Binse durchaus Sinn. Denn auch der Spruch „Herdenschutz ohne Hund ist Schund“ hat erfahrungsgemäß seine Berechtigung.

Der „40.000-Wölfe-Prophet“ tritt als CDU-Fraktionschef zurück

Anna Kebschull ist die erste Frau in Deutschland, die als Grünen-Politikerin zur Landrätin gewählt wurde. Damit erregte sie nicht nur in ihrem Heimatlandkreis Osnabrück, sondern auch bundesweit für Aufsehen.  Jetzt wurde bekannt, dass der CDU-Fraktionschef im Osnabrücker Kreistag, Martin Bäumer, dem die ZDF-Heute-Show wegen seiner skurrilen Wolfsprosa im niedersächsischen Landtag unlängst sogar den „Goldenen Vollpfosten in der Lammkeulenedition” verlieh, die entsprechenden Konsequenzen aus der CDU-Wahlniederlage zieht und zurücktritt.

Rätsel um Wolfsattacke gelöst

Erinnern Sie sich noch an die Meldung einer Wolfsattacke auf eine Joggerin in der Oberlausitz bei Bautzen? Wolfsmonitor berichtete vor wenigen Tagen darüber (hier!) Der Vater einer joggenden Ärztin berichtete davon, dass das Tier auf die Frau zu gerannt und ihr „zwischen die Beine gegangen“ sei. Der Sachverhalt konnte jetzt aufgeklärt werden.

Übertrieben emotionale Wolfshysterie

Die wenigsten Schafe sterben durch Beutegreifer, das wird von der gegen den Wolf argumentierenden Seite häufig verschwiegen. Beim Thema Wölfe – politisch aufgeladen wie nie – wird insbesondere von einschlägigen Gruppierungen, Verbänden und Parteien weniger aufgrund von Fakten als vielmehr auf Basis von Emotionen diskutiert. Und das nicht nur in Deutschland, sondern auch bei unseren Nachbarn.

Wissenschaftlich erwiesen: Höhere Nutztierschäden durch die Jagd auf einzelne Wölfe

Das Internetportal „Forschung & Wissen“ zeigt in einem aktuellen Artikel auf, was aufmerksame Wolfsfreunde längst verinnerlicht haben und nicht nur ignorante Wolfsgegner, sondern offenbar auch so mancher desinformierte Politiker gerne leugnen: Die Jagd auf einzelne Wölfe führt am Ende zu mehr gerissenen Nutztieren. Im Folgejahr um durchschnittlich vier Prozent und sogar um fünf bis sechs Prozent bei Rindern. Ein Grund dafür: Zerschossene und damit instabile Familienstrukturen.