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„Kundige Wolfsberater“

In Melle (Landkreis Osnabrück) wurde nun Wolfsberater Meinhard Krüger von Carolin Hlawatsch (NOZ) anlässlich des „Tages des Wolfes“ interviewt. Krüger findet demnach, dass der Wolf unbedingt in das Jagdrecht aufgenommen werden sollte, verheddert sich in seiner Argumentation allerdings bereits bei den aktuellen Wolfszahlen (in Niedersachsen dürfte es insgesamt nur etwa 45 geschlechtsreife Wölfe geben – 11 Wölfe kamen außerdem allein in den ersten 4 Monaten des Jahres 2018 in diesem Bundesland ums Leben).

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Im Emsland sind die Wölfe los…

So ganz lässt sich das “Puzzle” aktuell nicht zusammensetzen. Noch sind demnach nicht alle offenen Fragen beantwortet. Aber nach dem zweiten Fotofallennachweis in meinem Heimatlandkreis innerhalb weniger Wochen sind sich die Wolfsmanager sicher: Das Emsland ist (wieder) Wolfsland.

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Elli Radinger verärgert über “Wolfsgegner-Medien”…

Nachdem die Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ) kürzlich bekannt machte, dass die niedersächsischen CDU-Landtagsabgeordneten Ernst-Ingolf Angermann, Martin Bäumer und Christian Calderone im Rahmen einer “kleinen Anfrage” von der rot-grünen Landesregierung beantwortet haben möchten, ob der im November in der Region bei Fürstenau nachgewiesene Wolf die afrikanische Schweinepest einschleppen kann (*1), kommentierte die bekannte Autorin, Freilandforscherin und Mitbegründerin der “Gesellschaft zum Schutz der Wölfe”, Elli H. Radinger, auf ihrem Google-Plus – Account:

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Wolfsfähe aus dem niedersächsischen Bippen auch im Kreis Wesel (NRW) nachgewiesen.

Die Landesjägerschaft Niedersachsen (LJN) veröffentlichte auf der Webseite „Wildtiermanagement“ am 11. November eine neue Karte mit den aktualisierten Wolfsnachweisen aus dem nordwestlichen Bundesland.

Mit der Nr. 13 ist dort – in Ergänzung zur im Oktober veröffentlichten Karte – die kürzlich in Bippen (Landkreis Osnabrück) nachgewiesene Wolfsfähe mit einer hellblauen Markierung eingetragen worden.

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Wolf in Fürstenau: Angemessener Herdenschutz wichtig!

In einem ausführlichen Artikel berichtete die Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ) am 9. November vom Wolfsnachweis in Bippen (Samtgemeinde Fürstenau) im nördlichen Teil des Landkreises Osnabrück (hier!) Der offenbar mehrfach nachgewiesene Wolf scheint demnach standorttreu zu sein.

Wolfsmonitors Ergänzung zum NOZ-Artikel:

Die Nutztierhalter in der Region sind damit nun – soweit noch nicht umgesetzt – konkret aufgefordert, ihre nicht oder noch nicht eingestallten Weide- und/oder Nutztiere mit angemessen Herdenschutzmaßnahmen vor Wolfsübergriffen zu schützen, um sie dem Wolf nicht als leichte Beute zu präsentieren (z.B. als sogenannte „Imbissschafe“).

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Wolfsnachweis in der Samtgemeinde Fürstenau (Landkreis Osnabrück)

Das Ergebnis einer Genanalyse sowie mehrere Fotos und zahlreiche weitere entdeckte Spuren in den vergangenen Monaten bestätigten nun die Anwesenheit eines vorher noch nirgendwo in Deutschland nachgewiesenen Wolfes aus Polen im Grenzbereich der Ortsteile Ohrte und Hartlage in der Samtgemeinde Fürstenau.

Es handelt sich beim DNA-Nachweis um den dritten C1-Nachweis in diesem Jahr aus dem Landkreis Osnabrück, nachdem bereits in Ostercappeln und bei Gehrde Wölfe nachgewiesen wurden.

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