Brandenburg: Schafzuchtverband spricht anderen Landnutzer-Verbänden Kompetenz ab

Bei dem Übergriff auf drei Schafe des Schäfers Marc Mennle im Deichvorland der Elbe bei Lenzen wurde der “Für die Gewährung einer Beihilfe bei Wolfsübergriffen einzuhaltende Mindeststandard beim Schutz von Weidetierbeständen” exakt eingehalten. Das stellte nun der Schafzuchtverband Berlin-Brandenburg e.V. in einer eigens dazu veröffentlichten Pressemitteilung fest.

Außerdem behält sich der Verband „die Beurteilung des Funktionierens von Herdenschutzmaßnahmen bei Schafen und Ziegen“ selbst vor. Anderen Landnutzerverbänden spricht der Verband diese Beurteilungskompetenz „komplett ab“.

Damit gemeint sein könnte vor allem der Brandenburger Bauernbund. Der hatte sich in den letzten Tagen kritisch in die teilweise hitzig verlaufende Diskussion darüber, ob die Schafherde Mennles ausreichend geschützt war, eingebracht.


Quelle: lifepr.de am 16.8.2018: „Wolfsriss an der Elbe – unzureichender Herdenschutz?“ vom Schafzuchtverband Berlin-Brandenburg e.V., abgerufen am 18.6.2018, hier der Link!